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Rüstungsalarm in Stuttgart

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Vom 21. Mai bis zum 3. Juni 2018 findet unter dem Motto „Frieden geht!“ ein Staffellauf gegen Waffenexporte von Oberndorf nach Berlin statt.  mehr

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Das Kampagnenfaltblatt zum Verteilen oder Auslegen an Infoständen mehr

Bücher:

Titelblatt von Grässlin, Harrich und Harrich-Zandberg: Netzwerk des Todes

Netzwerk des Todes - Das Enthüllungsbuch zum TV-Ereignis „Tödliche Exporte“ mehr

Bücher:

Schwarzbuch Waffenhandel - Wie Deutschland am Krieg verdient mehr.

Silly: Vaterland

Mit dem Song "Vaterland" möchte die Band Silly zum Nachdenken über Rüstungsexporte anregen.

© meinhardt.info

Krieg beginnt hier. Keine Beihilfe aus der Pfalz.

Stoppt Rüstungsexporte des Mercedes-Benz-Werkes

Am 8. April, einen Tag vor der Daimler Hauptversammlung, fanden sich auch in diesem Jahr wieder rund 20 Aktivistinnen und Aktivisten vor den Toren des Mercedes-Benz-Werkes in Wörth ein, um ihrer Forderung nach einemProduktions- und Exportstopp von militärischen LKWs Nachdruck zu verleihen.

  • Am 8. April 2014 informierte das Aktionsbündnis Krieg beginnt hier – keine Beihilfe aus der Pfalz vor einem Werkstor des Mercedes-Benz-Werkes über die Produktion von Militär-Mercedes-Fahrzeugen und die Forderung nach Rüstungskonversion.
  • Aufgereiht an einer Wand sieht man die Forderungen und eine Fahne der DFG-VK.
  • Protestpostkarte mit der Militärversion des Mercedes Actros
  • Forderung der Protestpostkarte an Vorstandschef Dieter Zetsche

Initiiert wurde diese Aktion von dem Bündnis „Krieg beginnt hier – keine Beihilfe aus der Pfalz“ - ein Bündnis, das die Rüstungspolitik und die Rüstungsproduktion auf regionaler Ebene untersucht, öffentlich macht und Forderungen nach Rüstungskonversion stellt.

Mitglieder des Bündnisses sind regionale Gruppierungen und Einzelpersonen der Organisationen amnesty international, attac, DFG-VK, FAU, Friedensinitiativen und GEW. Unterstützt wurde das Bündnis von Mitgliedern des rheinland-pfälzischen Landesverbandes der DFG-VK, die aus Mainz anreisten und mit friedenspolitischen Liedern von „Strohfeuer Express“ für eine musikalische Umrahmung und für gute Laune sorgten. Unterstützt wurde die Aktion auch von dem Ko-Vorsitzenden des Bundes für Soziale Verteidigung und von einer Vertreterin des Friedensbündnisses in Karlsruhe.

Mit dem Verteilen von Flugblättern konnten an diesem Tag circa 1.000 Beschäftigte erreicht werden. Die Beschäftigten sind für das Bündnis „Krieg beginnt hier - keine Beihilfe aus der Pfalz“ eine wichtige Zielgruppe. In einem großen Industriebetrieb wie dem Mercedes-Benz-Werk (über 12.000 Beschäftigte), in dem militärische Produktion  nur zu einem geringen Teil stattfindet (gemessen an der zivilen Produktion), sind die unterschiedlichen Positionen von Friedensaktivistinnen und -aktivisten, die Rüstungskonversion fordern, und Beschäftigten, die ihre Arbeitsplatzsicherheit im Mittelpunkt sehen, keine unüberwindlichen Gegensätze. Rüstungskonversion in Wörth wäre ohne Arbeitsplatzverluste und Lohneinbußen möglich. Sie ist also vor allem eine Frage des (unternehmens)politischen Willens.

Positive Resonanz bei Beschäftigten und IG Metall-Vertrauensleuten

Die Forderung nach Rüstungskonversion wird ohne die Beteiligung der Beschäftigten eine Forderung von außen bleiben. Erst eine Vernetzung unterschiedlicher regionaler und überregionaler, betrieblicher und öffentlicher Akteurinnen und Akteure wird der Forderung nach Rüstungskonversion den notwendigen Nachdruck verleihen.

Eine Infostand-Aktion ist dabei ein wichtiger Baustein. Sie bietet die Möglichkeit, ins Gespräch zu kommen und Hintergrundinformationen zu verteilen, die den Beschäftigten kaum zugänglich sind. Denn die Konzernleitung hält zum Beispiel Informationen über Empfängerländer zurück und berichtet nicht über Inhalt und Umfang von Geschäftsabschlüssen mit diktatorischen und menschenrechtsverletzenden Regimen. Erst die hartnäckigen Nachfragen der Kritischen AktionärInnen Daimler (KAD) und die Recherchen von Jürgen Grässlin oder dem RüstungsInformationsBüro (RIB) machen solche Informationen zugänglich, die dann auch an die Beschäftigten weitergegeben werden können.

Begonnen wurde an diesem Tag auch eine Postkartenaktion, die sich an den Vorstand der Daimler AG richtet.

Des Weiteren wurden Listen mit etwa 400 Unterschriften an die Daimler-Zentrale, an die Werksleitung und den Betriebsrat in Wörth versandt. Auch konnten Vertreterinnen und Vertreter des Bündnisses im Dezember 2013 während einer Vertrauensleute-Vollversammlung (rund 150 Gewerkschafter und Gewerkschafteriinnen) im Werk selbst ihre Positionen und Forderungen darstellen.

Unterstützen Sie diese Aktionen und Forderungen, indem Sie sich zum Beispiel an der Postkartenaktion beteiligen.

Weitere Infos
Bilder und demnächst auch Film zur Aktion:
www.dfg-vk-rlp.de/aktuell/woerth-stoppt-ruestungsexporte/

Bitte unterstützen Sie diese Aktionen und Forderungen, indem Sie sich zum Beispiel an der Postkartenaktion beteiligen.

Weitere Infos hierzu:
http://www.dfg-vk-rlp.de/aktuell/woerth-stoppt-ruestungsexporte/postkartenaktion-mercedes-benz-woerth/

Die Postkarten sind erhältlich bei
DFG-VK Pfalz,
c/o Bettina Seckler,
Künstlerkolonie 10
67471 Elmstein
Tel. 06328-989907
dfg-vk-mittelpfalz@gmx.de

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