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Bücher:

Schwarzbuch Waffenhandel - Wie Deutschland am Krieg verdient mehr.

Silly: Vaterland

Mit dem Song "Vaterland" möchte die Band Silly zum Nachdenken über Rüstungsexporte anregen.

© meinhardt.info

Presseerklärung vom 8.12. 2012

Die deutsche Kampagne gegen Rüstungsexporte „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!“ gratuliert der britischen Campaign Against Arms Trade (CAAT) anlässlich der heutigen Überreichung des Alternativen Nobelpreises  (Right Livelihood Award)

„Wir freuen uns über die Auszeichnung der britischen Kolleginnen und Kollegen mit dem alternativen Nobelpreis. Der Preis ist eine hohe Anerkennung  des jahrzehntelangen Engagements für einen Stopp der Waffenexporte aus Großbritannien. Mit kreativem Protest hat die Gruppe seit 1974 das Thema immer wieder in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt - unter anderem mit Protestaktionen vor Waffenmessen und in der Londoner Innenstadt“, betont pax christi Generalsekretärin und Kampagnensprecherin Christine Hoffmann.

Kampagnensprecher Paul Russmann und Sprecher der ökumenischen Aktion Ohne Rüstung Leben ergänzt: „Auch wenn der britische Waffenexport noch nicht gestoppt werden konnte, hat Campaign Against Arms Trade auf innovative und effektive Weise mehrere Einrichtungen wie Universitäten und Behörden dazu gebracht, nicht mehr in Firmen zu investieren, die mit Waffen handeln.“

„Großbritannien praktiziert seit Jahrzehnten eine gnadenlose Rüstungsexportpolitik, die auch deutschen Rüstungsproduzenten profitable Waffenlieferungen in Krisen- und Kriegsgebiete erleichtert“, erklärte Jürgen Grässlin, Sprecher der Kampagne ‚Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel’ und der Deutschen Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK). „Symptomatisch ist die Zulieferung deutscher Teile der Kampfflugzeuge Tornado und Eurofighter/Typhoon. Deren Endmontage erfolgt in Großbritannien, die Exporte erfolgten an das menschenrechtsverletzte Militär in Saudi-Arabien,“ so Grässlin. „Wir begrüßen die gewaltfreien Aktionen von CAAT gegen den Waffenhandel und gratulieren von ganzem Herzen zur Preisverleihung! “

Die im Sommer 2011 gegründete Kampagne „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!“ ist das größte Netzwerk gegen Waffenexporte in der Geschichte Deutschlands und fordert ein grundsätzliches Verbot des Exportes von Kriegswaffen und sonstigen Rüstungsgütern. Aktion Aufschrei wurde am 22. November 2012 mit dem „Stuttgarter Friedenspreis 2012“ ausgezeichnet.

Kontakt
Paul Russmann 0711-62039372 und 0176-28044523
Jürgen Grässlin, 0761-76 78 208 und 0170-611 37 59