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Rüstungsalarm in Stuttgart

Protest gegen Militärmesse ITEC 2018  mehr

Mitmachen:

Vom 21. Mai bis zum 2. Juni 2018 findet unter dem Motto „Frieden geht!“ ein Staffellauf gegen Waffenexporte von Oberndorf nach Berlin statt.  mehr

Materialien:

Aktionsflyer

Das Kampagnenfaltblatt zum Verteilen oder Auslegen an Infoständen mehr

Bücher:

Titelblatt von Grässlin, Harrich und Harrich-Zandberg: Netzwerk des Todes

Netzwerk des Todes - Das Enthüllungsbuch zum TV-Ereignis „Tödliche Exporte“ mehr

Bücher:

Schwarzbuch Waffenhandel - Wie Deutschland am Krieg verdient mehr.

Silly: Vaterland

Mit dem Song "Vaterland" möchte die Band Silly zum Nachdenken über Rüstungsexporte anregen.

© meinhardt.info

Waffenexporte stoppen – Kinder schützen

Zum Weltkindertag am 20. September

Osnabrück, 19. September 2017 – Rund 250.000 Minderjährige werden als Soldaten zum Kämpfen gezwungen, etwa 30 Millionen Kinder und Jugendliche sind weltweit auf der Flucht. Viele von ihnen sind Opfer von Kriegen, die auch mit deutschen Waffen geführt und angeheizt werden.

»Die häufigsten Fluchtursachen unserer Zeit sind Kriege, gewaltsame Konflikte und Vertreibungen«, erklärte Jörg Angerstein, Vorstandssprecher des internationalen Kinderhilfswerks terre des hommes. »Zwei Drittel der weltweit rund 65 Millionen Flüchtlinge kommen aus nur sechs Kriegsgebieten, nämlich Syrien, dem Irak, Somalia, Afghanistan, Kolumbien und dem Südsudan. Deutsche Waffen werden in all diesen Konflikten eingesetzt – von staatlichen Armeen ebenso wie von Bürgerkriegsparteien, Terrorgruppen und privaten Milizen. Das ist ein Skandal, den wir nicht hinnehmen können.«

terre des hommes hat deshalb zu den Bundestagswahlen die zur Wahl stehenden Parteien zu ihrer Haltung zur Rüstungspolitik befragt und eine Kampagne zum Stopp von Waffenexporten gestartet. »Im Mittelpunkt steht die Forderung nach sofortigem Stopp des Exports von Kleinwaffen und Munition sowie einem Ende der Waffenexporte in Länder, in denen Kinder- und Menschenrechte verletzt werden«, so Jörg Angerstein. »Wir erwarten, dass die nächste Bundesregierung sich nicht nur mit Worten und Wahlprogrammen, sondern mit dem Verzicht auf den Exportschlager Waffensysteme zur Verwirklichung der Kinderrechte bekennt.«

Für Rückfragen

Wolf-Christian Ramm, Pressesprecher, Tel.: 05 41 / 71 01-158, E-Mail: c.ramm@tdh.de

Der Wortlaut der Fragen, die Antworten der Parteien und eine Zusammenfassung der Ergebnisse finden sich auf www.tdh.de/btw2017

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