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© meinhardt.info

Aktionstag gegen Waffenhandel: Übergabe der Petition gegen Waffenexporte über den Hamburger Hafen und Container-Aktion

Petitionsübergabe und Demo gegen Waffenexporte in Hamburg
Petitionsübergabe und Demo gegen Waffenexporte in Hamburg

Parallel zur der Kunstaktion „Wechselstube" – open!" hatte die Hamburger Initiative gegen Rüstungsexporte bis 15. Februar 2016 allein etwa 1.200 Online-Unterschriften für eine Petition gegen Waffenexporte über den Hamburger Hafen gesammelt. Hinzu kamen noch zahlreiche Listen-Unterschriften.

Am Aktionstag gegen Waffenhandel, am 26. Februar, wurde diese Petition mit insgesamt weit über 2.000 Unterschriften der Bürgerschaft, dem Senat und dem Ersten Bürgermeister von Hamburg übergeben.

Die Übergabe wurde von einer öffentlichen Aktion begleitet. Dabei zogen die Initiatoren und rund 200 Demonstranten mit 101 symbolischen Containern aus Pappe durch die Hamburger Innenstadt - von der Jakobikirche über den Hauptbahnhof zum Rathaus, wo sie die Petition übergaben. An den einzelnen Stationen lenkten sie die Aufmerksamkeit auf den Widersinn und die fatalen Auswirkungen der deutschen Rüstungsexporte, auch als Faktor der Vertreibung.

Fotos von der Demonstration und Petitionsübergabe in Hamburg am 26.02.2016 Petitionsübergabe und Demonstration gegen Waffenexporte in Hamburg am 26.02.2016

Weitere Informationen zu der Aktion:

Hintergrund:

Der Hamburger Hafen ist eine Drehscheibe des internationalen Waffenhandels. Mit diesen Waffen werden weltweit die schlimmsten Gräuel angerichtet – darunter die Bedrohung, Ermordung oder Vertreibung von Millionen von Menschen aus ihrer Heimat. Bisher lasse sich das Ausmaß der Exporte von Rüstungsgütern, Munition und Kriegswaffen nur schätzen und werde den Bürgerinnen und Bürgern nicht transparent gemacht, kritisieren die Initiatoren der Petition. Sie fordern daher die Hamburger Bürgerschaft und der Senat auf, alle Rüstungsexporte durch den Hamburger Hafen fortlaufend zu ermitteln und öffentlich bekannt zu geben. Außerdem sollen sie Verantwortung für den zivilen Charakter des Hafens übernehmen und ihre Möglichkeiten ausschöpfen, um den Umschlag der tödlichen Frachten, besonders von Kleinwaffen, den Massenvernichtungswaffen unserer Zeit, zu unterbinden.