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Fordern Sie Wirtschaftsministerin Zypries auf, alle Rüstungsexporte an Staaten, die im Jemen Krieg führen, zu stoppen! mehr

Materialien:

Handreichung "Deutsche Rüstungsexporte" mehr

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Bücher:

Titelblatt von Grässlin, Harrich und Harrich-Zandberg: Netzwerk des Todes

Netzwerk des Todes - Das Enthüllungsbuch zum TV-Ereignis „Tödliche Exporte“ mehr

Bücher:

Schwarzbuch Waffenhandel - Wie Deutschland am Krieg verdient mehr.

Silly: Vaterland

Mit dem Song "Vaterland" möchte die Band Silly zum Nachdenken über Rüstungsexporte anregen.

© meinhardt.info

AMOS-Preis 2015: Aufschrei-Sprecher Jürgen Grässlin für Zivilcourage geehrt

Die Friedensaktivist Jürgen Grässlin von der DFG-VK und einer der Sprecher der Aufschrei-Kampagne wurde am 1. März 2015 mit dem AMOS-Preis 2015 der Offenen Kirche für Zivilcourage in Kirchen, Religionen und Gesellschaft geehrt. Die Preisverleihung fand in der Erlöserkirche in Stuttgart statt. Die Laudatio hielt Pfarrer Joachim Schilling, der Beauftragte für Friedensarbeit und Kriegsdienstverweigerer der Evangelischen Landeskirche in Württemberg.

Grässlin: Deutsche Rüstungsexporte sind tödlichste Form der Außen-, Sicherheits- und Wirtschaftspolitik
In seiner Rede anlässlich der Preisübergabe sprach Jürgen Grässlin über die deutsche Rüstungsexportpolitik und deren verhängnisvolle Folgen, über deutsche Waffenhersteller und -exporteure und die Opfer ihrer tödlichen Produkte. Denn zu den Empfängerländer deutscher Waffen zählten, so Grässlin, zum Beispiel im Jahr 2013 auch zahlreiche problematische Staaten wie Ägypten, Algerien, Irak, Kolumbien, Libyen, Pakistan oder Saudi-Arabien. "Die Folgen von Waffentransfers an Länder wie diese sind desaströs", sagte Grässlin und er fügt hinzu: "Die Rüstungsexporte unseres Landes sind die tödlichste Form der deutschen Außen-, Sicherheits- und Wirtschaftspolitik."

Auch auf die Kampagne Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel ging Grässlin ausführlich ein. Er schilderte deren Forderungen und Ziele sowie ihre Arbeit und Erfolge der letzten Jahre.

Grässlin aus 21 Vorschlägen ausgewählt
Der Preisträger wurde von der Jury aus insgesamt 21 eingegangenen Vorschlägen ausgewählt. Die Begründung für die Entscheidung für Jürgen Grässlin ist laut Pressemitteilung der Offenen Kirche der langjährige Einsatz des Friedensaktivisten und Publizisten gegen die Rüstungsproduktion und den Export von Waffen. Der mit 5.000 Euro dotierte AMOS-Preis wird damit bereits zum achten Mal vergeben.

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