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Silly: Vaterland

Mit dem Song "Vaterland" möchte die Band Silly zum Nachdenken über Rüstungsexporte anregen.

© meinhardt.info

Airbus Defence and Space

EADS heißt seit 2014 Airbus Group und hat eine neue Struktur. Im neuen Teilkonzern Airbus Defence and Space (ADS) sind jetzt die bisherigen EADS-Teilkonzerne Airbus Military, Astrium und Cassidian zusammengefasst. Das Unternehmen ist mit 14 Milliarden Euro eines der zehn weltgrößten Rüstungs- und Raumfahrtunternehmen und das größte in Europa.

Aktuelle Informationen zu Airbus Defence and Space

Die Militärmacht Deutschland und ihre Rüstungsindustrie: Airbus Defence and Space

Die Informationsstelle Militarisierung, IMI, hat in der Reihe IMI-Studie einen Aufsatz von Roman Christof veröffentlicht. Er zeichnet ein aktuelles Bild des Konzern, der einer der weltgrößten Rüstungsunternehmen und Rüstungsexporteure ist. In der Einleitung heißt es dazu:

"Der Airbus-Konzern, der einerseits wegen seiner Herstellung von Zivilflugzeugen bekannt ist, andererseits Schlagzeilen wegen zahlreicher Pannen bei Großprojekten macht, firmiert als gewinnträchtiges Unternehmen auf einem „Milliardenmarkt“ und wird von der EU-Politik als veritabler Kontrahent zu Boeing im Konkurrenzkampf zwischen Europa und den USA hofiert. Regelmäßig bekunden insbesondere deutsche und französische Politiker, auch wenn sie vor (vorsichtigen) Ermahnungen nicht zurückschrecken, die Wichtigkeit des Unternehmens für Staat und Wirtschaft. Dabei ist neben der zivilen Sparte, die hauptsächlich das öffentliche Image des Konzerns prägt, die Produktion von militärischen Rüstungsgütern wie Kampflugzeugen, Drohnen etc. das zweite wichtige Standbein des Unternehmens. Diese militärische Sparte des Airbus-Konzerns, Airbus Defence and Space (ADS), wird im Weiteren im Mittelpunkt stehen. An diesem Konzern soll gezeigt werden, wie der deutsche Staat in Kooperation mit seinen europäischen Verbündeten einen Eurochampion im Bereich der Luft- und Raumfahrt etablierte, um über diesen Rüstungsgüter für seine sicherheitspolitische Agenda und kriegerischen Einsätze zu erhalten, die militärpolitisch wie wirtschaftlich in der internationalen Staatenkonkurrenz scheinbar unerlässlich sind."
Studie herunterladen

Verkauf von Airbus-Militärflugzeugen an Golfstaaten interessiert Berlin nicht

Laut einem "Zeit"-Artikel verkauft der europäische Flugzeugkonzern Airbus militärische Tankflugzeuge des Typs A330 MRTT unter anderem an Saudi-Arabien, Katar und die Vereinigten Arabischen Emirate.

Zwar werde der Tanker in Spanien zusammengebaut, aber es seien auch deutsche Werke an dessen Produktion wesentlich beteilig, so die "Zeit". Dennoch sehe sich die Bundesregierung für den Export des fertigen Flugzeuges nicht zuständig. Das gehe aus ihrer Antwort auf eine Anfrage der Linken hervor. Auch behandle Berlin die in Deutschland produzierten A330-Teile, die später in dem MRTT verbaut werden, nicht als Rüstungsgüter und damit auch nicht als genehmigungspflichtige Ausfuhren.

Rüstungsexporte: Berlin schaut weg, zeit.de, 19.03.2015

Flaute im Waffensektor: Airbus will Teile der Rüstungssparte abstoßen

Nach Medieninformationen plant Airbus Teile seiner Rüstungssparte auszugliedern. Unter anderem seien Standorte in Friedrichshafen, Ulm und Immenstaad betroffen, heißt es. schwäbische.de zufolge will der Konzern die Bereiche Grenzsicherungsanlagen und Rüstungselektronik ausgliedern und eventuell später auch verkaufen. Der Grund für diesen Schritt ist laut SWR der deutliche Auftragsrückgang im Rüstungsgeschäft. Im zivilen Flugzeugbau habe der Konzern dagegen Rekorde bei Auftragseingang und Produktion vermeldet.

Airbus-Standorte Ulm und Friedrichshafen: Airbus dementiert Stellenabbau, swr.de, 27.02.2015
Airbus will sich von Teilen der Rüstung trennen, schwäbische.de, 26.02.2015

Razzia bei Airbus Defence und Space: Verdacht auf Korruption in Saudi-Arabien und Rumänien

Der Rüstungskonzern Airbus Defence und Space steht unter Verdacht, Amtsträger in Saudi-Arabien und Rumänien bestochen zu haben, um Großaufträge im Wert von insgesamt drei Milliarden Euro zu erhalten. Das berichtet die Süddeutsche Zeitung. Im Oktober seien daher mehrere Standorte des Unternehmens und Wohnungen von Verdächtigen durchsucht worden.

Auch die Airbus Group selbst steht im Zusammenhang mit dem Verkauf von Eurofighter-Kampfflugzeugen unter Korruptionsverdacht.

Rüstungsgeschäfte Schmiergeld-Razzia bei Airbus, sueddeutsche.de, 03.12.2014
Durchsuchungen in Friedrichshafen und Ulm: Schmiergeld bei Rüstungsunternehmen?, swr.de, 03.12.2014

Wirtschaftsminister Gabriel will Airbus Genehmigung verweigern

Die Rüstungssparte des Airbus-Konzerns Airbus Defence and Space will ein Zielerfassungsgerät an die kanadische Tochter des US-Rüstungskonzerns General Dynamics Land Systems (GDLS) liefern. Das von der Airbus-Tochtergesellschaft Zeiss Optronics im württembergischen Oberkochen gebaute Zielerfassungsgerät soll in Kanada in Radpanzer eingebaut werden, die dann an Saudi-Arabien geliefert werden sollen. Otfried Nassauer vom Berliner Informationszentrums für Transatlantische Sicherheit - BITS - beschreibt, was es mit dem Deal auf sich hat.

Rüstungsexport: Airbus kollidiert mit Gabriel, Artikel von Otfried Nassauer vom 25.05.2014