Startseite
  Suche 

 

Mitmachen:

Export von Kleinwaffen und Munition stoppen! Petition online unterschreiben

Materialien:

Handreichung "Deutsche Rüstungsexporte" mehr

Materialien:

Aktionsflyer

Das Kampagnenfaltblatt zum Verteilen oder Auslegen an Infoständen mehr

Bücher:

Titelblatt von Grässlin, Harrich und Harrich-Zandberg: Netzwerk des Todes

Netzwerk des Todes - Das Enthüllungsbuch zum TV-Ereignis „Tödliche Exporte“ mehr

Bücher:

Schwarzbuch Waffenhandel - Wie Deutschland am Krieg verdient mehr.

Silly: Vaterland

Mit dem Song "Vaterland" möchte die Band Silly zum Nachdenken über Rüstungsexporte anregen.

© meinhardt.info

Deutsche Rüstungsexporte nach Bangladesch

Das Bonn International Center for Conversion stuft die Einhaltung von vier der acht Kriterien der Europäischen Union für die Ausfuhr von Militärtechnologie und Militärgütern durch Bangladesch als kritisch ein. Das betrifft neben der Achtung der Menschenrechte auch die innere Lage des Landes, die Aufrechterhaltung von Frieden, Sicherheit und Stabilität in der Region und die nationale Sicherheit des Landes. Das Verhalten des Landes gegenüber der internationalen Gemeinschaft und die Vereinbarkeit der Ausfuhr von Waffen mit der technischen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit Bangladeschs sieht das BICC als möglicherweise kritisch.

Auch Amnesty International (AI) bewertete die Einhaltung der Menschenrechte in Bangladesch kritisch. Folter und andere Misshandlungen in Polizeigewaltsam seien nach wie vor weit verbreitet. Anzeigen deswegen werde nur selten nachgegangen. Gewalt gegen Frauen und Mädchen sei an der Tagesordnung. Politisch andersdenkende werden verfolgt. So seien hunderte Anhänger der Opposition im vergangenen Jahr teils aus politischen Gründen in Gewahrsam gehalten worden. Die unabhängigen Medien seien unter starken Druck geraten und das Recht auf freie Meinungsäußerung sei eingeschränkt gewesen. Mehr als 40 Personen seien Opfer des Verschwindenlassens geworden.

Die deutsche Bundesregierung genehmigte dennoch zwischen 2001 und 2014 Waffenlieferungen nach Bangladesch im Wert von rund 14,3 Millionen Euro. Dabei handelte es sich unter anderem um elektrische Gerätschaften, Kriegsschiffe, Fahrzeuge und Panzer, Munition, Sprengkörper und Kleinwaffen.

Weitere Informationen: