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Silly: Vaterland

Mit dem Song "Vaterland" möchte die Band Silly zum Nachdenken über Rüstungsexporte anregen.

© meinhardt.info

Deutsche Rüstungsexporte nach Brasilien

Zwischen 2001 und 2013 betrug der Wert der von der deutschen Bundesregierung genehmigten Rüstungssexporte nach Brasilien laut der Datenbank der Campaign Against Arms Trade (CAAT) über 406,9 Millionen Euro. Dabei handelte es sich vor allem um Panzer und Fahrzeuge, elektronische Geräte und Kriegsschiffe, aber unter anderem auch um Bildausrüstung, Software und Kleinwaffen sowie Munition. Zwischen 2009 und 2013 war Deutschland nach Angaben der Sipri-Datenbank sogar mit Abstand vor den USA und Russland der wichtigste Lieferant von Rüstungsgütern nach Brasilien – und das obwohl es weiterhin weitreichende Menschenrechtsverletzung in dem südamerikanischen Land gibt.

Weitere Informationen:

Nachrichten über Rüstungsexporte nach Brasilien

Bundesregierung erlaubt weitere Rüstungsexporte – unter anderem nach Saudi-Arabien

Aus Medienberichten geht hervor, dass der Bundessicherheitsrat weitere Waffengeschäfte genehmigt hat. Darüber habe Sigmar Gabriel den Bundestag an seinem letzten Amtstag als Wirtschaftsminister am vergangenen Freitag informiert.

So habe die Bunderegierung die Lieferung von zwei weiteren Patrouillenbooten der Bremer Lürssen-Werft nach Saudi-Arabien erlaubt. Außerdem habe sie der Lieferung von 600 Zündern nach Brasilien zugestimmt. Die baden-württembergische Firma Junghans Microtec stellt diese Zünder der Deutschen Welle zufolge zum Beispiel für Artilleriewaffen, Panzer und Lenkflugkörper her.

Bundesregierung genehmigt Rüstungsgeschäft mit Saudi-Arabien, dw.com, 30.01.2017

Waffenexporte nach Saudi-Arabien: Zum Abschied zwei Boote für Riad, taz.de, 30.01.2017

Brasilien: Aufrüstung für Fußball-WM und Olympiade – auch mit Waffen aus Deutschland

Brasilien rüstet schon seit Jahren für die Fußball-WM und die Olympischen Spiele 2016 massiv auf. Die Waffen stammen auch aus Deutschland, wie Jürgen Grässlin, einer der Sprecher der Aktion Aufschrei, in einem Artikel in der Kontext:Wochenzeitung darlegt.

So habe die Bundesregierung über Jahre hinweg den Export von Abertausenden von Maschinenpistolen, Gewehren, Maschinengewehre und der passenden Munition genehmigt. Es seien aber auch zum Beispiel 220 Kampfpanzer des Typs Leopard-1 A 5 im Wert von 86 Millionen US-Dollar an die brasilianischen Streitkräfte geliefert worden. Und das obwohl die Gemeinsame Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE) schon seit Jahren vor Waffengeschäften mit Brasilien warne - aufgrund der sehr schlechten Menschenrechtssituation dort.

Tore und Tote, Jürgen Grässlin, kontextwochenzeitung.de, 07.05.2014

Siehe auch:

Weltmeister: Deutsche Waffen-Industrie verdient prächtig mit der Fußball-WM, deutsche-wirtschafts-nachrichten.de, 03.06.2014

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