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Fordern Sie Wirtschaftsministerin Zypries auf, alle Rüstungsexporte an Staaten, die im Jemen Krieg führen, zu stoppen! mehr

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Silly: Vaterland

Mit dem Song "Vaterland" möchte die Band Silly zum Nachdenken über Rüstungsexporte anregen.

© meinhardt.info

Commerzbank

Die Commerzbank ist die zweitgrößte Bank Deutschlands. Im Jahr 2008 hat sich das Geldhaus selbst eine Richtlinie für den Bereich Rüstungsgüter verpasst, die nach eigenen Angaben der Bank auf den Positionen der Europäischer Union, der Vereinten Nationen, der Bundesregierung sowie verschiedener Nichtregierungsorganisationen basiert. Demnach sollen Lieferung von Waffen und Rüstungsgütern in Konflikt- und Spannungsgebiete ebenso wenig finanziert werden, wie der Export "kontroverser Waffen". Außerdem dürfe nur an eindeutig identifizierbare, staatliche Instanzen geliefert werden und sämtliche anwendbare Gesetze und Regularien müssten eingehalten werden.

Trotz dieser Richtlinie investierte die Commerzbank aber auch in jüngster Zeit nach wie vor in Rüstungskonzerne, die zum Teil auch an der Herstellung von Atomwaffenkomponenten beziehungsweise Trägersystemen für Atomwaffen beteiligt sind. So erhalten zum Beispiel laut den Kritischen Aktionären und der Umweltorganisation urgewald sowie der Kampagne "Atomwaffen – ein Bombengeschäft" und ICAN auch BAE Systems, Boeing, Airbus Group, Rolls-Royce, Thales, Serco, Safran und ThyssenKrupp Geld von dem Bankhaus.

Aktuelle Informationen zur Commerzbank

ICAN-Studie: „Don´t Bank On The Bomb“ vorgestellt

Die Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen ICAN hat am 7. November 2014 in Berlin die 3. Ausgabe der weltweiten Studie „Don´t Bank On The Bomb“ vorgestellt. Dabei wurden laut Pressemitteilung insgesamt 411 Finanzdienstleister aus 30 Ländern überprüft – darunter zehn Banken aus Deutschland.

Die Deutsche Bank führt das deutsche Ranking an: Sie unterhält der Studie zufolge Geschäftsbeziehungen zu 14 Atomwaffenherstellern (Größenordnung ca. 3,1 Mrd. €), gefolgt von der Commerzbank (Größenordnung ca. 2,2 Mrd. €) mit Verbindungen zu sechs Atomwaffenherstellern. Der Allianz-Versicherungskonzern, auf Platz 3, verwalte selbst beziehungsweise treuhänderisch Vermögenswerte an zehn Atomwaffenherstellern (Größenordnung ca. 700 Mio. €). Die umfassendsten Geschäftsbeziehungen bestünden hierzulande zum ThyssenKrupp Konzern (knapp 50% der Gesamtsumme), der Airbus Group sowie zu BAE Systems und Northrop Grumman.

Enthüllt: das Geschäft mit der Bombe, ican.de, 07.11.2014