Startseite
  Suche 

 

Rüstungsalarm in Stuttgart

Protest gegen Militärmesse ITEC 2018  mehr

Mitmachen:

Vom 21. Mai bis zum 3. Juni 2018 findet unter dem Motto „Frieden geht!“ ein Staffellauf gegen Waffenexporte von Oberndorf nach Berlin statt.  mehr

Materialien:

Aktionsflyer

Das Kampagnenfaltblatt zum Verteilen oder Auslegen an Infoständen mehr

Bücher:

Titelblatt von Grässlin, Harrich und Harrich-Zandberg: Netzwerk des Todes

Netzwerk des Todes - Das Enthüllungsbuch zum TV-Ereignis „Tödliche Exporte“ mehr

Bücher:

Schwarzbuch Waffenhandel - Wie Deutschland am Krieg verdient mehr.

Silly: Vaterland

Mit dem Song "Vaterland" möchte die Band Silly zum Nachdenken über Rüstungsexporte anregen.

© meinhardt.info

Daimler AG

Die Daimler AG ist weit mehr als ein herkömmlicher Pkw-Hersteller. Mit den Militärversionen seiner Lkws ist der Mercedes-Hersteller auch im Rüstungsbereich aktiv und exportiert in zahlreiche Länder.

Aktuelle Informationen zur Daimler AG

Daimler AG steigert Exporte von Militärfahrzeugen um fast ein Drittel

2016 exportierte Daimler fast ein Drittel mehr Militärfahrzeuge als im Vorjahr - auch an menschenrechtsverletzende Staaten. Das geht aus einer Antwort des Daimler-Vorstandes auf eine Frage der Kritischen Aktionäre in der diesjährigen Hauptversammlung hervor.

4.571 Militärlastkraftwagen (Vorjahr 3465) seien an 22 (Vorjahr 16) Staaten ausgeliefert worden, so Paul Russmann, Sprecher der Kritischen Aktionäre Daimler und Aufschrei-Sprecher. „Statt die Menschenrechte zu schützen, liefert der Konzern weiterhin Mercedes-Militär-Unimogs und Actros-Panzertransporter nach Algerien, Katar, Kuwait, Pakistan, Saudi-Arabien und an die Türkei. Dies sind Länder, in denen Menschenrechte mit Füssen getreten werden“, kritisiert Paul Russmann

Russmann fordert den Daimler-Vorstand Dieter Zetsche auf: „Treten Sie endlich auf die Bremse und stoppen Sie die Lieferung von Mercedes-Militärfahrzeugen an kriegführende und menschenrechtsverletzende Staaten.“

Daimler AG steigert Exporte von Militärfahrzeugen um fast ein Drittel, Pressemitteilung der Kritischen Aktionäre Daimler, 30.03.2017

Daimler auch wieder auf der Waffenmesse IDEX 2017 vertreten

Daimler präsentierte auch in diesem Jahr wieder auf der IDEX, einer der größten Waffenschauen der Welt, seine Militärprodukte.

Hauptversammlung 2017: Die Schattenseiten des Sterns

Aus Sicht der Kritischen Aktionäre Daimler (KAD) stehen drei "Schattenseiten des Sterns" im Widerspruch zu der Verantwortung des Unternehmens. Aus diesem Grund verweigern die KAD dem Daimler-Vorstand am 29. März 2017 auf der Hauptversammlung in Berlin die Entlastung. mehr

Aktionspostkarte an den Daimler-Chef Zetsche: Die Schattenseiten des Sterns

Postkartenaktion von den Kritischen Aktionären Daimler an Daimler-Chef Zetsche: Die Schattenseiten des Sterns

Fragen auch Sie den Vorstandsvorsitzenden der Daimler AG, Dieter Zetsche, wie sich Rüstungsexporte, die Vergiftung von Trinkwasser und Milliardeninvestitionen in Dieselmotoren mit der Verantwortung des Konzerns vereinbaren lassen. mehr

Daimler lieferte im Jahr 2015 Militärfahrzeuge unter anderem nach Saudi-Arabien und Katar

Daimler exportierte im vergangenen Jahr 3.465 militärische Fahrzeuge in insgesamt 16 Länder – darunter auch nach Abu Dhabi und Algerien, ins Königreich Bahrain, nach Jordanien und Kuweit, ins Sultanat Oman, nach Katar, Saudi-Arabien und in die Türkei.

Das geht aus einer Antwort des Daimler-Vorstands Bodo Uebber auf Nachfragen von Aufschrei-Sprecher Paul Russmann (Ohne Rüstung Leben) bei der Aktionärshauptversammlung 2016 der Daimler AG hervor.

Daimler exportierte Militärfahrzeuge nach Saudi-Arabien, Katar, Algerien und in die Türkei, ohne-ruestung-leben.de, 12.04.2016

Weitere Informationen

Kritische AktionärInnen Daimler

Hauptversammlung Daimler 2016: Kritische Aktionäre verweigern Entlastung des Vorstandes

Auch im Jahr 2016 verweigerten die Kritischen Aktionäre dem Daimler-Vorstand die Entlastung. Ein Grund dafür war der Export von Militärfahrzeugen in menschenrechtsverletzende Staaten. mehr

GfbV: Daimler soll Kooperation mit chinesischem Rüstungskonzern Norinco beenden

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) fordert von der Daimler AG, ihre Kooperation mit dem chinesischen Rüstungskonzern Norinco zu beenden, da dieser trotz des anhaltenden Bürgerkriegs Rüstungsgüter in den Südsudan liefere.

Norinco habe der südsudanesische Armee zahlreiche Rüstungsgütern verkauft, erklärt die GfbV in einer Pressemitteilung. Und zwar im Wert von rund 38 Millionen US-Dollar.  Darunter befänden sich Gewehre, Granatwerfer, Granaten, Munition und Anti-Panzer-Waffensysteme. Laut der GfbV unterhält die Daimler AG unmittelbar und über das Tochterunternehmen Tognum AG (MTU) enge Geschäftsbeziehungen zu dem chinesischen Waffenhersteller.

„Wer sich wie die Daimler AG in seinen Unternehmensrichtlinien zum Schutz der Menschenrechte bekennt, der sollte nicht mit einer Firma kooperieren, die trotz anhaltender Kämpfe und des gewaltsamen Todes von mehr als 20.000 Menschen Rüstungsgüter in den Südsudan exportiert“, erklärte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius.

Die Daimler AG hat Medienberichten zufolge die Kritik zurückgewiesen und erklärt, dass es seit Jahren keine Zusammenarbeit mehr mit Norinco gebe.

Daimler soll Kooperation mit chinesischem Rüstungsunternehmen Norinco beenden, gfbv.de, Pressemitteilung, 18.07.2014
China liefert Rüstungsgüter in den Südsudan, welt.de, 19.07.2014
Daimler bestreitet Waffenlieferung, rp-online.de, 19.07.2014

Daimler verkauft restlichen Anteil am Rüstungskonzern EADS

"Die Daimler AG hat am 17. April 2013 über ein beschleunigtes Platzierungsverfahren 61,1 Millionen EADS-Aktien an internationale Anleger veräussert. Der Verkaufspreis beträgt 37,0 Euro je Aktie. Die Nachfrage von Seiten institutioneller Anleger war stark." Mit diesem Wortlaut meldet das Unternehmen, auf seiner Internetseite, dass es nun vollständig bei EADS ausgestiegen ist.

Bereits im Dezember 2012 hat Daimler die erste Hälfte seines EADS-Anteils von damals noch 15 Prozent verkauft und damit 1,66 Milliarden Euro eingenommen. Das sowie weitere Hintergrundinformationen enthält der Artikel Aktienverkauf: Daimler steigt bei EADS aus, Spiegel-online 17.04.13

Mit dem Teilausstieg von Daimler bei EADS ist die Bundesregierung über die bundeseigene KfW-Bank zu einem wesentlichen EADS-Anteilseigner geworden, siehe: Zuweisung einer Beteiligung der KfW an der EADS N.V.; KfW Meldung vom 30.01.2013

Siehe dazu auch die Presseerklärung vom 22.04.2013 "Die Kritische AktionärInnen Daimler (KAD) begrüßen den Ausstieg der Daimler AG aus der Rüstungsschmiede EADS"