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Silly: Vaterland

Mit dem Song "Vaterland" möchte die Band Silly zum Nachdenken über Rüstungsexporte anregen.

© meinhardt.info

Deutsche Rüstungsexporte nach Indien

Der SIPRI-Datenbank zufolge war Indien zwischen 2000 und 2013 der größte Waffenimporteur weltweit.

Obwohl beispielsweise die Lage der Menschenrechte in Indien in einigen Regionen sehr schlecht ist (vor allem Frauen und Mitglieder von Minderheiten sowie Angehörige niedrige Kasten werden noch immer teilweise systematisch diskriminiert) und es in Indien zahlreiche bewaffnete Konflikte gibt, liefert auch Deutschland regelmäßig Waffen dorthin. Die Bundesrepublik lag zwischen 2000 und 2013 auf der Top-Ten der wichtigsten Waffenlieferanten für Indien weltweit auf Platz acht.

Laut der CAAT-Datenbank hat die Bundesregierung zwischen 2000 und 2013 Rüstungsexporte nach Indien im Wert von insgesamt mehr als einer Milliarde Euro genehmigt. Darunter befanden sich insbesondere Fahrzeuge und Panzer, Feuerleiteinrichtungen und Kriegsschiffe, aber auch Sprengkörper, Fluggeräte und Kleinwaffen.

Weitere Informationen:

Nachrichten über Rüstungsexporte nach Indien

Indien: Ursula von der Leyen wirbt für Eurofighter und deutsche U-Boote

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) macht bei ihrer Indienreise Werbung für deutsche Kampfjets und U-Boote, berichtet der "Spiegel". Damit werde klar, dass sich Berlin nicht nur hinter den Kulissen für Rüstungsexporte einsetze.

Laut dem Spiegel sind Rüstungsdeals mit Indien kompliziert, da die Inder die U-Boote zum Teil selber anfertigen möchten und daher darauf bestehen, dass wichtige Technologien dafür auch nach Indien ausgeführt werden. Damit wolle Indien selber Kompetenzen schaffen.

Besuch in Indien: Von der Leyen macht sich für deutsche Waffen stark, spiegel.de, 26.05.2015

Siehe auch:

Bundesregierung setzt sich trotz Korruptionsvorwürfen für Rheinmetall ein

Die Panzerschmiede Rheinmetall steht wegen Korruptionsverdachts in Indien auf einer Blacklist. Wie die Linken-Politikerin Kathrin Vogler auf ihrer Website mitteilt, musste die Bundesregierung auf ihre Frage hin jetzt zugeben, dass sie sich gegenüber der indischen Regierung dafür eingesetzt hat, dass Rheinmetall trotz dieser Korruptionsvorwürfe wieder Rüstungsgüter nach Indien liefern darf.

Bundesregierung hilft korrupten Rüstungsfirmen, kathrin-vogler.de, 13.04.2015

Schriftliche Frage und Antwort als PDF

Regierung genehmigt Rüstungsexporte nach Israel, Algerien und Indien

Der Bundessicherheitsrat hat weiteren Rüstungsexporten nach Israel, Algerien und Indien grünes Licht gegeben. Das berichtet die Süddeutsche Zeitung. So dürfe nun ein weiteres U-Boot nach Israel geliefert und 336 Militär-LKWs nach Algerien verkauft werden. Indien bekomme Werkzeuge und Ersatzteile zur Herstellung von Kleinkalibermunition sowie sechs Schleppantennen-Sonaranlagen zur Erkennung etwa von U-Booten und Torpedos.

Bundessicherheitsrat: Export von U-Boot nach Israel genehmigt, sueddeutsche.de, 10.04.2015