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Silly: Vaterland

Mit dem Song "Vaterland" möchte die Band Silly zum Nachdenken über Rüstungsexporte anregen.

© meinhardt.info

Deutsche Rüstungsexporte in den Jemen

Im Jemen sind die Menschenrechte stark eingeschränkt - insbesondere was zum Beispiel die Stellung der Frauen in der Gesellschaft betrifft, aber auch hinsichtlich der freien Religionswahl oder der Meinungs- und Versammlungsfreiheit. Todesstrafen sind ebenso an der Tagesordnung wie willkürliche Festnahmen.

Außerdem wird der Jemen seit Jahren – vor allem seit dem Arabischen Frühling 2011 -  immer wieder von politischen Unruhen heimgesucht. Die jüngste Zeit ist von den heftigen Kämpfen zwischen schiitischen Houthi-Rebellen und Anhängern der sunnitischen Terrorgruppe Al-Qaida geprägt.

Wie aus der Datenbank der Campaign Against Arms Trade (CAAT) hervorgeht, hat die Bundesregierung dessen ungeachtet zwischen 2001 und 2013 Genehmigungen für Rüstungsexporte in den Jemen im Wert von rund 12,7 Millionen Euro erteilt. Dabei handelte es sich unter anderem um Panzer und Fahrzeuge, Fluggeräte und chemische Stoffe. Laut der Zusammenstellung der Rüstungsexportberichte der Bundesregierung durch Waffenexporte.org wurden 2013 und 2014 außerdem Ausfuhren von Geländewagen im Wert von circa 446.000 Euro und Kleinwaffenexporte im Wert von rund 10.000 Euro in das arabische Land erlaubt.

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