Startseite
  Suche 

 

Mitmachen:

Export von Kleinwaffen und Munition stoppen! Petition online unterschreiben

Materialien:

Handreichung "Deutsche Rüstungsexporte" mehr

Materialien:

Aktionsflyer

Das Kampagnenfaltblatt zum Verteilen oder Auslegen an Infoständen mehr

Bücher:

Titelblatt von Grässlin, Harrich und Harrich-Zandberg: Netzwerk des Todes

Netzwerk des Todes - Das Enthüllungsbuch zum TV-Ereignis „Tödliche Exporte“ mehr

Bücher:

Schwarzbuch Waffenhandel - Wie Deutschland am Krieg verdient mehr.

Silly: Vaterland

Mit dem Song "Vaterland" möchte die Band Silly zum Nachdenken über Rüstungsexporte anregen.

© meinhardt.info

Kunstprojekte zum Thema Waffenexporte

Feuerschlange: Theaterstück in Stuttgart über Waffenexporte

In Stuttgart wurde am 31.Oktober das Theaterstück „Feuerschlange“ von Philipp Löhle uraufgeführt. Es thematisiert die Herstellung von Sturmgewehren in einer schwäbischen Kleinstadt. Es fragt, auf welche Weise diese Waffen in die Hände von Despoten, korrupten Polizisten, von Terroristen und Verbrechern gelangen können und zeichnet die Wege der Gewehre nach.

Wer sich selbst ein Bild von dem Stück machen möchte, kann es sich noch am 3.11, 13.11., 28.11. und 27.12.2016 in der Spielstätte Nord des Schauspiel Stuttgarts ansehen.

Weitere Informationen

Pressespiegel

Peter Kennard: Panzer zu Traktoren

Die Süddeutsche Zeitung zeigt in einem Beitrag über den britischen Künstler und Politaktivisten Peter Kennard eines seiner Werke, das eindrücklich visualisiert, wie Rüstungskonversion aussehen könnte.

Pflugscharen-Schwerter, sueddeutsche.de, 10.07.2015

Kunstaktion in Hamburg zum Thema Krieg, Flucht und Elend: „Wechselstube" – open!

Unter dem Titel "Wechselstube - open!" fand vom 31. Oktober bis zum 14. November 2015 in der Hamburger Hauptkirche St. Jacobi eine Ausstellung statt, die sich mit den Themen Krieg, Flucht und Elend auseinandersetzte.

Das Flüchtlingsdrama stehe im direkten Zusammenhang mit Waffenexporten auch aus unserem Land, erklärte der Veranstalter - das KunstHaus am Schüberg. Sinnbild für dieses Grauen sei der Schiffscontainer. Beladen mit Waffen verließen tausende davon jährlich den Hamburger Hafen. Wohncontainer dienten als Lebensraum für gestrandete Menschen. Container seien somit die modernen „Wechselstuben“ - Sinnbild für Handel und Wohlstand, aber auch für Unmenschlichkeit und Tod.

Künstlerinnen und Künstler waren aufgerufen, sich an der Ausstellung zu beteiligen und den Ausrichtern der Kunstaktion eines ihrer Werke zu schenken. Besucher der Ausstellung durfen sich jeweils eines der ausgestellten Kunstwerke aussuchen und kostenlos mitnehmen. Im Gegenzug sollten sie die entstehenden Leerflächen mit eigenen spontanen Gedanken, Texten, Skizzen, Collagen oder Kommentaren füllen und die Bildwerke an Orte ihrer Wahl tragen.

Die Ausstellung wurde vom KunstHaus am Schüberg, einer Einrichtung des Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreises Hamburg-Ost, ausgerichtet und von der Evangelischen Akademie Hamburg und der Hauptkirche St. Jacobi unterstützt. Das Raumkonzept wurde mit den Künstlern Axel Richter, Uwe Schloen und der Pröpstin und Hauptpastorin Astrid Kleist entwickelt.

Weitere Informationen:

"System Error" - Jugendfilm über deutsche Waffenexporte

System Error Premierenplakat
System Error Premierenplakat

In einem Filmprojekt im Rahmen der Jugendarbeit der evangelischen Kirchengemeinde haben sich Jugendliche aus Heiningen bei Göppingen kritisch mit dem Thema Waffenlieferungen auseinandergesetzt. Dabei ist der Spielfilm "System Error" entstanden. Darin hacken sich vier Jugendliche für einen Wettbewerb, ohne böse Absichten, in ein Waffenunternehmen ein. Als sie plötzlich verfolgt werden und fliehen müssen, beginnen sie nachzuforschen und kommen einer großen Waffenlieferung in eine Krisenregion auf die Spur.

Dieses Projekt wurde am 18. April in Stuttgart mit dem Manfred-Müller-Preis für befreiende Jugendbildungsarbeit 2015 ausgezeichnet. Die Filmpremiere war am Samstag, dem 25. April, im ökumenischen Gemeindehaus in Heiningen.

Die Südwest Presse berichtet ausführlich über den Film und seine Entstehung: Heiningen: Hacker im Gemeindehaus, swp.de, 28.04.2015

Weitere Informationen:

Exporting War: Theaterstück über das Thema Waffenexport

Unter dem Titel „Exporting War“ zeigt das Berliner Theater HAU (Hebbel am Ufer) ein Stück, das sich ausführlich mit dem Thema Waffenhandel beschäftigt. Unter anderem geht es dabei der Frage nach der Verbindung von Industrie, Wissenschaft, Politik und Absatzmärkten nach.

Bei der Produktion von Hans-Werner Kroesinger stand Jürgen Grässlin, einer der Sprecher der Aufschrei-Kampagne, beratend zur Seite. Am 3. Dezember wurde die Premiere gefeiert. Weitere Informationen und Aufführungstermine gibt es unter: hebbel-am-ufer.de.

Siehe auch:
Hans-Werner Kroesingers "Exporting War" im HAU Die Kunst des Tötens
, tagesspiegel.de, 06.12.2014
"Exporting War": Hans-Werner Kroesinger über Deutschlands Waffenschmiede
, br.de, 03.12.2014

Fotoprojekt zum Thema Leo-Exporte nach Katar: Genehmigt

62 ausgelieferte Panzer nach Katar ergeben 62 auslieferbare Fotografien des LEOPARD 2A7+: Der Fotografiestudent Paul Altmann hat sich in einer seiner aktuellen Arbeiten unter dem Titel „Genehmigt (62 Leopard 2, Katar 2013)“ mit dem Thema Rüstungsexporte nach Katar beschäftigt. mehr

Kunstprojekt „Symbiosis“: Waffen zu Kunstwerken

Die beiden Künstler Peter Zirzka und Matthias Rettner haben für das Kunstprojekt Symbiosis 300 Gewehre aus Burundi zu Kunstwerken verarbeitet. Diese werden in Ausstellungen gezeigt und auch verkauft – für einen guten Zweck.

In diesem Jahr ist das seit mehreren Jahren existierende Kunstprojekt Symbiosis im Rahmen einer Caritas-Kampagne als Wanderausstellung in Deutschland unterwegs. Die Kunstwerke stehen, so die Caritas, einerseits für die Verwicklungen des weltweiten Waffenhandels, ohne den Bürgerkrieg und kriegerische Gewalt kaum möglich wären. Andererseits habe jede der Waffen eine eigene Geschichte: Mit ihr sei gehandelt, Geld verdient und gemordet worden.

Der Erlös aus den verkauften Exponaten fließt in die Friedensarbeit der Caritas international in Burundi und soll dort zum zivilen Wiederaufbau beitragen.

Weitere Informationen zu dem Projekt:
symbiosisproject.de
Ausstellungstermine 2014

Medienberichte:
Paderborn: Kunstprojekt gegen Waffenexporte in Paderborn, nw-news.de, 15.07.2014

Mit Waffen Musik machen

Pedro Reyes, ein mexikanischer Künstler, baut tödliche Waffen um und macht sie dadurch unschädlich. Zuerst goss er daraus Schaufeln, mit denen er weltweit Bäume pflanzte. Dann machte der Bildhauer aus den Pistolen und Gewehren Musikinstrumente – wie Geigen, Celli, Gitarren, Flöten, Schlagzeuge und Xylophone - und jetzt erstellt er daraus auch ganze vollautomatische Musikmaschinen.

Musikinstrumente aus Schusswaffen: Gesang der Gewehre, spiegel.de, 07.04.2014
Gewehrläufe zu Flöten, die-anstifter.de, 14.02.2014

Weitere Informationen zu den Projekten von Pedro Reyes:
Disarm, vimeo.com
Turning Weapons Into Instruments, youtube.com, 12.09.2013
pedroreyes.net