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© meinhardt.info

Leopard-Panzer

Der Leopard ist ein deutscher Kampfpanzer aus dem Hause Kraus-Maffei Wegmann (KMW).

Das Modell Leopard 1 war der erste Kampfpanzer, der nach dem Zweiten Weltkrieg in der Bundesrepublik entwickelt wurde. Wie KMW auf seiner Website mitteilt, wurden davon seit 1965 4.700 Stück hergestellt. Auch heute noch seien Leopard-1-Panzer in neun Ländern auf fünf Kontinenten in Betrieb. KMW bietet dafür sogar noch immer "Nachrüst-Kits" an. Laut der Bundeszentrale für politische Bildung wurde der Leopard 1 unter anderem nach Griechenland, Belgien, die Niederlande und Norwegen, aber auch nach Australien und Kanada exportiert. Restbestände der Bundeswehr seien darüber hinaus an die Türkei, Griechenland und Brasilien gegangen. Außerdem seien - über die Niederlande -  Leopard-1-Panzer auch nach Chile gelangt.

Sein Nachfolger - der Leopard 2 - wurde in den siebziger Jahren entwickelt. Der Düsseldorfer Rüstungskonzern Rheinmetall liefert dafür die Munition, die Feuerleitanlage und das Führungssystem. Die Motorschmiede MTU in Friedrichshafen baut die Motoren für den Leopard. KMW hat bisher nach eigenen Angaben über 3.500 Leopard-2-Panzer produziert. Sehr viele davon wurden auch exportiert, denn – laut KMW - nutzen derzeit die Streitkräfte von 16 Nationen den Kampfpanzer. Wie die Bundeszentrale für politische Bildung schreibt, seien Leopard-2-Panzer unter anderem von den Niederlanden, der Schweiz, Schweden, Spanien und Griechenland, aber auch von der Türkei, Chile und Singapur gekauft worden. Außerdem hat die Bundesregierung den Export von Leopard-"-Kampfpanzern in das Emirat Katar genehmigt.

Weitere Informationen:

Nachrichten zum Leopard-Panzer

Rheinmetall: Bestechung auch beim Leopard-Deal mit Griechenland

Rheinmetall hat bei Rüstungsgeschäften mit Athen offenbar mehr Schmiergeld gezahlt als bisher bekannt. Das haben Recherchen der Süddeutschen Zeitung, des NDR und des WDR ergeben.

So seien auch bei einem Panzer-Deal – einem der größten Rüstungsgeschäfte zwischen Deutschland und Griechenland – Bestechungsgelder in Millionenhöhe geflossen. Außerdem seien die Schmiergeldzahlungen an Griechenland bis ins Detail organisiert gewesen. Trotz dieser neuen Erkenntnisse sei der Fall für Rheinmetall allerdings mit der Bußgeldzahlung von rund 37 Millionen Euro abgeschlossen.

Rüstungs-Deals mit Griechenland: Prozente von Rheinmetall, sueddeutsche.de, 13.01.2015
Rheinmetall: Schmiergeld auch bei Panzer-Deal, ndr.de, 13.01.2015

Schmiergeldskandal in Griechenland: Staatsanwaltschaft erhebt Anklage

Wie Tagesschau.de berichtet, hat die Athener Staatsanwaltschaft jetzt Anklage gegen 13 Mitarbeiter von Rheinmetall und Atlas erhoben. Der Vorwurf: Beihilfe zur Bestechung bei Rüstungsgeschäften mit Griechenland. Auch die Panzerschmiede Krauss-Maffei Wegmann (KMW) stehe im Visier von Ermittlungen. Die Staatsanwaltschaft München habe kürzlich Räume der Rüstungsschmiede durchsucht. Auch hier gehe es um mögliche Schmiergeldzahlungen, aber auch um den Verdacht der Geldwäsche.

Vorwürfe gegen deutsche Rüstungsindustrie Schmiergelder für Waffenexporte?, tagesschau.de, 14.11.2014

Siehe dazu auch:

Razzia bei Panzerschmiede Justiz ermittelt gegen deutsche Rüstungskonzerne, sueddeutsche.de, 14.11.2014

Rheinmetall: Dokumente belegen Bestechungen in Griechenland

Um Aufträge zu erhalten, hat der Rüstungsriese Rheinmetall die griechische Armee bestochen, berichtet die Süddeutsche Zeitung. Das gehe aus mehreren E-Mails und anderen Dokumenten klar hervor.

Dabei sollen sich offenbar auch mindestens zwei Führungskräfte der Rheinmetall Defence Electronics persönlich bereichert haben, so die Süddeutsche Zeitung. Neben der Bremer Staatsanwaltschaft, die gegen zwölf aktuelle und ehemalige Beschäftigte des Rheinmetall-Konzerns ermittle, habe auch Rheinmetall-Chef Armin Papperger inzwischen bei einer Berliner Anwaltskanzlei eine eigene Untersuchung in Auftrag gegeben.

Schmiergeld-Skandal um Rheinmetall: Entlarvende Mails, sueddeutsche.de, 27.10.2014

Indonesien: Jenoptik liefert Ausrüstung für Leopard-2-Panzer

Die Jenoptik AG hat von dem Rüstungskonzern Rheinmetall den Auftrag bekommen, Leopard-2-Panzer, die nach Indonesien exportiert werden sollen, nachzurüsten.

Das ist einer Pressemitteilung von Jenoptik zu entnehmen. Demnach wird die Jenoptik-Sparte Verteidigung & Zivile Systeme die Panzer bis Ende 2015 mit Turm-/Waffen-Stabilisierungssystemen und mit Hilfsstromaggregaten ausstatten. Die beiden Aufträge haben, so Jenoptik, ein Volumen von insgesamt 13,5 Millionen Euro.

Jenoptik liefert Ausrüstung für militärische Landfahrzeuge, Pressemitteilung von Jenoptik, jenoptik.com, 28.04.2014

Unternehmen: Jenoptik liefert Ausrüstung für Rheinmetall-Panzer, focus.de, 28.04.2014

Saudi-Arabien: Regierung stoppt angeblich umstrittenen Rüstungsdeal

Medienberichten zufolge hat die deutsche Bundesregierung den geplanten Verkauf von rund 800 deutschen Kampfpanzern des Typs Leopard 2 im Wert von circa 18 Milliarden Euro nach Saudi-Arabien verhindert.

Vor allem Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) soll laut der „Bild am Sonntag“ den umstrittenen Deal abgelehnt haben. Das Königreich wolle die Panzer in Spanien kaufen, wo sie in Lizenz gebaut würden. Allerdings brauche Spanien für dieses Geschäft auch die Zustimmung der deutschen Bundesregierung, da wesentliche Teile dafür aus Deutschland kämen. Eine Exportanfrage dafür sei jedoch beim Bundessicherheitsrat noch nicht offiziell eingegangen.

In der Union wurde jedoch bereits Kritik an dem Stopp des Panzerdeals laut. In der Passauer Neuen Presse warnten CDU- und CSU-Politiker sogar davor, dass dies das Aus für die ganze Rüstungsbrache bedeute.

Der Direktor des Berliner Instituts für Transatlantische Sicherheit, BITS, geht in seinem Artikel in der taz darauf ein, was es mit einer möglichen Panzerfertigung und -lieferung durch Spanien auf sich hat und wertet die Meldung als einen Erfolg des Personenbündnisses "Leg den Leo an die Kette" und von Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel.

Germany's arms exports turn into gamesmanship, dw.de (Deutsche Welle), 16.04.2014
Panzergeschäft voller Unklarheiten: Deal mit Saudi-Arabien könnte an Gabriels Veto scheitern, deutschlandradiokultur, 14.04.2014
Rüstungsdeal mit Saudi-Arabien: Leopard-Export fällt aus
, taz, 13.04.2014
Kritik aus der Union wegen Gabriels Panzerexport-Blockade, pnp.de (Passauer Neue Presse), 14.04.2014
Rüstungsexporte Scheitert spanischer Panzer-Deal an Berlin?
, tagesspiegel.de, 14.04.2014
Rüstungsexport: Gute Nachricht mit Geschmäckle
, fr-online.de, 14.04.2014
Panzer-Deal mit Saudi-Arabien geplatzt, dw.de (Deutsche Welle), 13.04.2014
Keine Leopard-Panzer für Saudi-Arabien, faz.net, 13.04.2014
Leopard-ExportGabriel blockiert angeblich Panzer-Lieferung an Saudi-Arabien, zeit.de, 13.04.2014
Milliardendeal geplatzt: Keine „Leos“ für die Saudis, bild.de, 13.04.2014

Korruption bei Panzergeschäften: Griechische Justiz bittet Münchner Staatsanwaltschaft um Rechtshilfe

Der Panzerbauer Krauss-Maffei Wegmann wird verdächtigt, für Rüstungsaufträge Schmiergelder gezahlt zu haben. Nach einem Bericht der Süddeutschen Zeitung hat die Staatsanwaltschaft in Athen nun die deutschen Kollegen in München eingeschaltet.

Leopard-Panzer für Griechenland Geschmiertes Geschäft, sueddeutsche.de, 10.02.2014

Illegale Praktiken beim Panzer-Deal mit Griechenland?

Möglicherweise hat sich Krauss-Maffei Wegmann (KMW) den Auftrag zur Lieferung von 170 Leopard-2-Panzern für 1,7 Milliarden Euro an Griechenland durch unsaubere Praktiken gesichert. Entsprechendes zumindes meldet die Süddeutsche Zeitung. Dabei soll der für KMW tätige Athener Unternehmer Thomas Liakounakos im Zusammenhang mit Kompensationsgeschäften den griechischen Politiker Antonios Kantas bestochen haben. Der Artikel erklärt, wann Kompensationsgeschäfte legal oder illegal sind.

Panzer-Deal mit Griechenland Neuer Verdacht gegen Rüstungskonzern, sueddeutsche.de, 03.01.2014

Griechischer Politiker gesteht Bestechung durch Krauss-Maffei Wegmann

Wie die Süddeutsche Zeitung vom 28.12.2013 berichtet, hat der griechische Ex-Politiker Antonios Kantas gestanden, im Zusammenhang mit dem Kauf von 170 Leopard-2-Panzern (Gesamtwert 1,7 Milliarden Euro) 1,7 Millionen Euro Bestechungsgeld erhalten zu haben. Krauss-Mafffai Wegmann (KMW) bestreite jedoch die Korruptionsvorwürfe. Kantas hat nach Informationen der Süddeutschen zudem zugegeben, auch bei anderen Rüstungsgeschäften Schmiergeld bekommen zu haben: bei der Modernisierung von U-Booten der Poseidon-Klasse durch Rheinmetall und Atlas Elektronik sowie beim Flugabwehrsystem Asrad von Rheinmetall.

Ermittlungen in Athen Griechischer Ex-Politiker gesteht Schmiergeld-Deal um deutsche Panzer, sueddeutsche.de, 28.12.2013

Indonesien: Großauftrag an Rheinmetall für Panzerlieferungen

Wie „Die Welt“ berichtet, wird Indonesien für 216 Millionen Euro103 Leopard-2-Kampfpanzer, 42 Schützenpanzer Marder sowie elf Berge- und Pionierfahrzeuge samt Munition kaufen – von dem deutschen Rüstungsunternehmen Reinmetall. Das habe das Unternehmen jetzt mitgeteilt. Außerdem habe der Düsseldorfer Konzern bestätigt, dass der Vertrag bereits im Dezember 2012 unterzeichnet worden sei.

Indonesien kauft 103 Leopard-Panzer bei Rheinmetall, welt.de, 13.11.2013

Katar will weitere 116 Leopard-Panzer sowie 16 Panzerhaubitzen

Während noch darüber spekuliert wird, ob Saudi-Arabien statt 272 Leopard-Panzern von Krauss-Maffei Wegmann (KMW) doch lieber M1-Panzer von General Dynamics kaufen will, wird eine weiterer Panzer-Deal gemeldet. Laut Bild am Sonntag vom 14.07.2013 will Katar weitere 116 Leopard-Panzer sowie 16 Panzerhaubitzen von KMW kaufen. Bereits im Frühjahr hatte die Bundesregierung den Verkauf von 62 Leopard-Panzern und 24 Panzerhaubitzen durch KMW an Katar gebilligt.

Kraus-Maffei Wegmann: Keine Panzer an Saudi-Arabien, aber an Katar - Kooperation mit französischem Panzerbauer?

Während noch darüber spekuliert wird, ob Saudi-Arabien statt 272 Leopard-Panzern von Krauss-Maffei Wegmann (KMW) doch lieber M1-Panzer von General Dynamics kaufen will, wird eine weiterer Panzer-Deal gemeldet. Laut Bild am Sonntag will Katar weitere 116 Leopard-Panzer sowie 16 Panzerhaubitzen von KMW kaufen. Bereits im Frühjahr habe die Bundesregierung den Verkauf von 62 Leopard-Panzern und 24 Panzerhaubitzen durch KMW an Katar gebilligt.

Nach einem Bericht der Welt denkt KMW überdies über eine Beteiligung oder eine strategische Partnerschaft mit dem staatlichen französischen Panzerbauer Nexter nach, der den großen Leclerc-Panzer produziert. Möglcherweise könne dabei auch Katar als Finanzier an einem derartigen Deal einbezogen sein, so die Welt.

Bestellung noch vor der Fußball-WMEmir von Katar will 118 „Leopard“-Panzer kaufen, bild.de, 14.07.2013

Panzerdeal mit Saudi-Arabien scheitert, welt.de, 13.07.2013

Wollen Saudis statt Leo-Panzer nun M1-Panzer?

Wie das Handelsblatt berichtet, scheint Saudi-Arabien nach Protesten gegen die Lieferung von Leopard-Panzern kein Interesse mehr daran zu haben, bei Krauss-Maffei Wegmann 270 Leos zu kaufen. Stattdessen verhandelten die Saudis intensiv mit dem amerikanischen Rüstungskonzern General Dynamics über den Kauf des Panzers M1.

Milliardenschwerer Panzerdeal droht zu scheitern, Handelsblatt, 12.07.2013

Arabischer Kunde erteilt Rheinmetall Großauftrag für Komponenten von Leopard-Panzer und Panzerhaubitzen

Die Rheinmetall AG hat in einer Presseerklärung bekannt gegeben, dass sie zwischen 2015 und 2018 sowohl für hochmoderne Kampfpanzer als auch für Artilleriesysteme wesentliche Teilsysteme und Dienstleistungen an einen Kunden aus dem arabischen Raum  liefern wird.

Rheinmetall erhält Großauftrag über 475 MioEUR – Entscheidender Anteil an Leopard 2 und Panzerhaubitze, Pressemitteilung von Rheinmetall, rheinmetall.de, 18.06.2013

Angesichts der in der letzten Zeit in die Öffentlichkeit gedrungenen Informationen scheint es sich dabei um Katar zu handeln (siehe dazu eine Focus-Meldung vom 18.06.13)

Rheinmetall entrüsten! Keine Leopard 2-Panzer nach Saudi-Arabien!

Aus Anlass der Hauptversammlung der Rheinmetall AG fand am Vortag in Düsseldorf am 13.05.13 eine Belagerungsaktion und in Berlin am 14.05.2013 eine Protest-Kundgebung statt. Einen Bericht über die pfiffigen Aktionen gibt es auf der Unterseite Aktionsberichte.

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre hat zur Hauptversammlung zwei Gegenanträge gestellt, in denen die Rüstungsaktivitäten des Unternehmens dargestellt und angeprangert werden.

Panzerdeal mit Indonesien im Pressespiegel

Ob es die problematische Menschenrechtslage in Indonesien ist oder der Sinn beziehungsweise Unsinn von Panzern in einem Insel- und Regenwaldstaat - das Panzergeschäft mit Indonesien wird auch von deutschen Medien sehr kritisch betrachtet :

Waffen für Indonesien: Teure Schnäppchen aus Bundeswehrdepots, neues-deutschland.de, 10.05.2013
Rüstungsexport nach Indonesien: Schwere Panzer, leichte Zweifel, großes Geschäft
, sueddeutsche.de, 08.05.2013
Panzer-Deals: Im Land der unbegrenzten Rüstungsexporte, zeit.de, 08.05.2013
Kommentar zum Waffengeschäft: Jenseits der Moral, mz-web.de (Mitteldeutsche Zeitung), 08.05.2013

Kritik am Panzerexport nach Indonesien

Deutschland will 100 gebrauchte Leopard-II-Panzer an Indonesien liefern. Rheinmetall macht den Reibach. In einem Interview mit der Tageszeitung "Junge Welt" kritisiert die Sprecherin von Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!, Christine Hoffmann, das Geschäft.

»Panzer sind mitunter ein Prestigeobjekt«. junge Welt, 07.05.2013

Bundesregierung genehmigt Verkauf von Panzern nach Indonesien

Wie Spiegel Online berichtete, räumt die Bundesregierung ein, dass sie dem Verkauf von Kampfpanzern nach Indonesien zugestimmt hat. 104 "Leopard 2" und 50 ältere "Marder"-Modelle dürfen demnach in das Land geliefert werden.

Umstrittener Rüstungsdeal: Berlin genehmigt Verkauf von 164 Panzern nach Indonesien, Spiegel.de, 07.05.2013

Die Kampagne „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel“ kritisiert in einer Pressemitteilung den Export von deutschen Panzern nach Indonesien.  Pressemitteilung vom 03.05.2013

Kampfpanzer und Panzerhaubitzen und weitere Waffen für Katar

Wie aus einer Antworten des Bundeswirtschaftsministeriums auf eine Anfrage der Linksfraktion hervorgeht, hat die Bundesregierung seit 2012 zusätzlich zu den 62 Leopard-Kampfpanzern und 24 Panzerhaubitzen auch den Export von sieben weiteren gepanzerten Fahrzeugen, ein Artilleriegeschütz, Maschinengewehre, Zünder, Geschosse, Munition sowie weiteres Zubehör genehmigt.
Regierung bewilligt deutlich mehr Waffen für Katar; Passauer Neue Presse 26.04.2013

Die Antwort des Bundeswirtschaftsministeriums kann zusammen mit anderen Antworten auf "Schriftliche Fragen" bei waffenexporte.org aufgerufen werden.

KMW liefert an Katar Panzerhaubitzen und Leopard-Panzer

Katar hat mit der deutschen Panzerschmiede Krauss-Maffei Wegmann (KMW) einen Vertrag zur Lieferung von 24 Panzerhaubitzen PzH 2000 und 62 Kampfpanzern LEOPARD 2 geschlossen. Das geht aus einer Pressemitteilung von KMW hervor. Das Gesamtvolumen des Projekts, das auch die Lieferung von Peripheriegerät, Ausbildungseinrichtungen und Dienstleistungen umfasse, betrage 1,89 Milliarden Euro.

KMW-Presseerklärung vom 18.04.2013

Keine Panzer nach Indonesien, indymedia.org, 05.10.2012

Noch mehr Panzer nach Indonesien?

Wie dem Waffenexport-Telegram Nr. 13 von Jan van Aken zu entnehmen ist, plant Indonesien angeblich den Kauf von weiteren deutschen Panzern. mehr

Keine Leopard-Kampfpanzer nach Indonesien - Beratung im Ausschuss beantragt, Pressemitteilung der Bundestagsfraktion Bündnis 90/ Die Grünen , 13.07.2012

Keine Leopard 2-Panzer nach Indonesien, Pressemitteilung der SPD Bundestagsfraktion, 06.07.2012

Saudi-Arabien will 600 bis 800 Leopard-2-Kampfpanzer kaufen

In einer in mehreren Medien wiedergegebenen dpa-Meldung vom 17. Juni 2012 heißt es, dass Saudi-Arabien deutlich mehr deutsche Kampfpanzer kaufen will als bisher bekannt.

Als Quelle wird die «Bild am Sonntag» genannt, die sich auf Regierungskreise berufe. Diesem Blatt zufolge habe das Königreich großes Interesse am Kauf von 600 bis 800 neuen Leopard-2-Panzern. Bisher sei man von rund 300 Panzern des Typs Leopard 2 für Saudi-Arabien ausgegangen.

Die Abwicklung des Panzer-Geschäfts könntel möglicherweise über Spanien erfolgen. Denn den laut einigen Medienberichten sollen die deutschen Panzer von der spanischen Firma General Dynamic/Santa Barbara in Lizenz montiert werden.

Siehe dazu:

Saudis wollen bis zu 800 Panzer, taz.de, 17.06.2012
Saudi-Arabien ordert deutsche Panzer, fr-online.de, 18.06.2012
"Bild": Saudi-Arabien will 600 bis 800 neue Kampfpanzer des Typs Leopard 2 kaufen, finanznachrichten.de, 17,96,2912
Aktie im Plus: Bericht über Panzer-Deal beschert Rheinmetall Kursgewinne, spiegel.de, 18.06.2012
Saudi-Arabien will 600 deutsche Panzer kaufen, welt.de, 17.06.2012
Leopard-2-Deal zwischen Deutschland und Saudi-ArabienSaudis wollen bis zu 800 deutsche Kampfpanzer kaufen, focus.de, 17.06.2012
Saudi-Arabien will bis zu 800 deutsche Panzer kaufen, sueddeutsche.de, 17.06.2012
Rüstungsexporte Saudis wollen bis zu 800 Leopard-Panzer kaufen, stern.de, 17.06.2012

Das “Leopard"-Geschäft: Wer profitiert – wer finanziert?

Die kritische Organisation Facing Finance informiert in einer Broschüre darüber, welche Unternehmen als Hersteller des Panzers von den Leopard-Panzer-Lieferungen profitieren und welche Banken als Investoren und Finanzierer dabei ebenfalls verdienen. Außerdem wird herausgestellt, wohin Leopard-Panzer exportiert werden, um welche Summen es geht und auf welche Weise dabei gegen die Menschenrechte verstoßen wird.

Die Broschüre kann bei Facing Finance heruntergeladen werden:
http://www.facing-finance.org/wp-content/blogs.dir/16/files/2011/07/Leo2.pdf

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