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Rüstungsalarm in Stuttgart

Protest gegen Militärmesse ITEC 2018  mehr

Mitmachen:

Vom 21. Mai bis zum 3. Juni 2018 findet unter dem Motto „Frieden geht!“ ein Staffellauf gegen Waffenexporte von Oberndorf nach Berlin statt.  mehr

Materialien:

Aktionsflyer

Das Kampagnenfaltblatt zum Verteilen oder Auslegen an Infoständen mehr

Bücher:

Titelblatt von Grässlin, Harrich und Harrich-Zandberg: Netzwerk des Todes

Netzwerk des Todes - Das Enthüllungsbuch zum TV-Ereignis „Tödliche Exporte“ mehr

Bücher:

Schwarzbuch Waffenhandel - Wie Deutschland am Krieg verdient mehr.

Silly: Vaterland

Mit dem Song "Vaterland" möchte die Band Silly zum Nachdenken über Rüstungsexporte anregen.

© meinhardt.info

MTU Friedrichshafen / Rolls-Royce Power Systems

Der Motorenbauer Rolls-Royce Power Systems AG (RRPS) mit Sitz in Friedrichshafen am Bodensee firmierte bis Januar 2014 unter dem Namen Tognum AG. Er ist einer der führenden Hersteller von Großdieselmotoren. Laut eigenen Angaben beschäftigt das Unternehmen rund 11.000 Mitarbeiter. Als sein Kernunternehmen gilt die MTU Friedrichshafen (Motoren- und Turbinen-Union Friedrichshafen). Unter dieser Marke verkauft RRPS Motoren in alle Welt – unter anderem auch für Militärschiffe und militärische Landfahrzeuge, wie etwa schwere Panzer, Panzerhaubitzen, Schützenpanzer, gepanzerte Fahrzeuge und Mannschaftstransporter.

Aktuelle Informationen zu MTU Friedrichshafen / Rolls-Royce Power Systems

MTU Friedrichshafen muss wegen Bestechung bei Waffendeals mit Südkorea Strafe zahlen

Medienberichten zufolge hatte der Motorenbauer MTU Friedrichshafen zur Einfädelung von Geschäften mit Motoren für Kriegsschiffe und Panzer führende Militärs und Amtsträger in Südkorea bestochen – unter anderem mit als Fortbildungen getarnten Bordellbesuchen, Ferienreisen und Einkaufstouren.

Die Staatsanwaltschaft Stuttgart habe deswegen nun gegen das Unternehmen einen Strafbefehl über zwölf Millionen Euro verhängt. Ein ehemaliger MTU-Manager erhalte zudem eine auf Bewährung ausgesetzte Haftstrafe von zehn Monaten und müsse 30.000 Euro Strafe zahlen. Er arbeitet inzwischen laut der Schwäbischen Zeitung als Geschäftsführer bei einer Bremer Werft.

Die Ermittlungen der Stuttgarter Schwerpunktstaatsanwaltschaft gegen fünf weitere Manager des Unternehmens sollen noch andauern.