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Fordern Sie Wirtschaftsministerin Zypries auf, alle Rüstungsexporte an Staaten, die im Jemen Krieg führen, zu stoppen! mehr

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Silly: Vaterland

Mit dem Song "Vaterland" möchte die Band Silly zum Nachdenken über Rüstungsexporte anregen.

© meinhardt.info

Vredesactie

„Vredesactie“ ist eine belgische Friedensorganisation im niederländischsprachigen Teil Belgiens, die sich für eine Gesellschaft einsetzt, in der Konflikte ohne Gewalt oder die Androhung von Gewalt beigelegt werden. Dieses Ziel versucht sie, durch gewaltfreie Aktionen zu erreichen. Bekannt geworden ist sie vor allem durch die Bombspotting-Kampagne – eine Kampagne gegen den Einsatz und die Bedrohung von Nuklearwaffen.

vredesactie.be

Neuigkeiten von Vredesactie

Shame, shame, shame on you: Friedensaktivisten stören Waffenlobby mit Tanzaktion in Brüssel

Zu den Klängen des Discotitels ""Shame, shame, shame" blockierte eine Gruppe von Friedensaktivisten am 22. Juni in Brüssel mit einer Tanzaktion den Zugang zu einer Veranstaltung der Waffenlobby.

"Politiker und Waffenhändler treffen sich, vernetzen sich und machen Geschäfte. Das macht die Welt nicht zu einem besseren Ort, sondern es wird nur die Gewinne der Rüstungsindustrie erhöhen ", erklärt Bram Vranken, Sprecher der Friedensorganisation Vredesactie.

Die Veranstaltung werde von United Technologies und Honeywell gesponsert, so Vredesactie. Beide gehörten zu den größten Rüstungsunternehmen der Welt und seien sehr umstritten. "Diesen Unternehmen sind Menschenrechte oder internationales humanitäres Recht egal", sagt einer der Aktivisten. "Das einzige, was sie interessieret, ist, ihre Gewinne zu erhöhen."

In der Theorie sollte die Analyse der tatsächlichen Sicherheitsbedrohungen die Grundlage der Sicherheitspolitik bilden, so Vredesactie. In der Praxis sei jedoch die Wirtschaftspolitik der Motor, der die Verteidigungspolitik antreibe. "Waffenlobbyisten bestimmen unsere Sicherheitspolitik. Das muss aufhören", fordert Vranken.

Video von der Aktion

Vredesactie-Aktion in Brüssel: Kein EU-Geld für Waffenhändler

Wie die belgische Friedensorganisation „Vredesactie“ berichtet, protestierte am 28. März eine Gruppe von 20 Friedensaktivisten vor der Europäischen Verteidigungsagentur (EVA), (engl.: European Defence Agency [EDA]), in Brüssel gegen gegen die finanzielle Unterstützung der Waffenindustrie durch die EU.

"Während der Mittlere Osten brennt, füllen sich die Waffenhändler ihre Taschen mit Steuergeld", erklärte einer der Aktivisten. "Die EU unterstützt eine Industrie, an deren Händen Blut klebt.“

Vor kurzem habe die EU begonnen, die Rüstungsindustrie mit einem militärischen Forschungsprogramm zu subventionieren, so Vredesactie. Zunächst erhalte dies 90 Millionen Euro, aber das sei nur ein Vorbereitungsprogramm. Das langfristige Ziel der Europäischen Kommission bestehe darin, ein vollwertiges europäisches Verteidigungsforschungsprogramm im Wert von 3,5 Milliarden Euro zu schaffen.

"Es ist unverschämt, dass eine Branche, die mit Kriegen Gewinn macht und einen Jahresumsatz von 100 Milliarden Euro hat, EU-Subventionen bekommt", sagt Bram Vranken, Sprecher von Vredesactie. "Eine Branche mit einem Jahresumsatz von 100 Milliarden Euro kann für ihre eigene Forschung und Entwicklung bezahlen."

Weitere Informationen:

EU, Business as usual?

Aktionstag gegen die Rüstungslobby und Militarisierung der EU

19. Dezember 2013, 9.30 Uhr, Werkhuizenstraat 3, 1080 Brüssel

Der Aktionstag wurde von der belgischen Friedensorganisation „Vredesactie“ organisiert. Er zielte darauf ab, den Einfluss der Rüstungslobby auf die EU-Politik im Allgemeinen und Rüstungsentwicklung und -exporte im Besonderen deutlich zu machen. Vredesactie rief dazu auf, sich in der Rolle (und im Outfit) der „Geschäftsleute“ in das Europa-Viertel in Brüssel zu begeben und den Normalbetrieb (business as usual) buchstäblich in Frage zu stellen. Ein Vorbereitungswochenende für diese gewaltfeie Aktion fand vom 22.-24. November 2013 statt. Mehr