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Bücher:

Schwarzbuch Waffenhandel - Wie Deutschland am Krieg verdient mehr.

Silly: Vaterland

Mit dem Song "Vaterland" möchte die Band Silly zum Nachdenken über Rüstungsexporte anregen.

© meinhardt.info

Trägerorganisationen:

ACK Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Baden-Württemberg; Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!; Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt-Landesnetzwerke in Deutschland, Attac Deutschland; Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag (B.E.R.); Bike for Peace and New Energies e.V.; DEAB Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V.; DFG-VK Bundesverband und Landesverband Baden-Württemberg; EAK Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung Baden-Württemberg und Bundesverband; Evangelische Landeskirche in Baden; Friedenspfarramt der Evangelischen Landeskirche in Württemberg; GPI Gesellschaftspolitische Initiative Norbert Vöhringer e.V.; IPPNW Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges - Ärzte in sozialer Verantwortung e.V.; NaturFreunde Deutschlands; Ohne Rüstung Leben e.V.; RIB RüstungsInformationsBüro e.V.; Internationaler Versöhnungsbund e.V., Deutscher Zweig

Pressemitteilung

Frieden geht! Staffellauf gegen Rüstungsexporte

Zeichen setzen für den Frieden

Start am 21. Mai 2018 vor den Toren von Heckler & Koch

Abschluss am 2. Juni 2018 vor dem Paul-Löbe-Haus

Die Bundesrepublik Deutschland ist weltweit der drittgrößte Rüstungsexporteur von Kleinwaffen und der viertgrößte Rüstungsexporteur von Großwaffensystemen. Deutsche Waffen werden an krieg-führende Staaten exportiert. Mit ihnen werden schwere Menschenrechtsverletzungen verübt und Millionen von Menschen in die Flucht getrieben oder getötet. Zivilist*innen - insbesondere Frauen und Kinder - sind die Hauptleidtragenden. Ein breites Bündnis von Menschen aus der Friedens-bewegung, den Kirchen, Entwicklungsorganisationen, Kulturschaffenden und Sportler*innen stellt sich dieser laxen Exportpraxis nun entgegen und fordert einen Stopp deutscher Rüstungsexporte.

Der Staffellauf gegen Rüstungsexporte "Frieden geht!" führt vom 21. Mai bis 2. Juni 2018 einmal quer durch Deutschland von Oberndorf a. Neckar bis Berlin. Er startet am 21. Mai mit Kundgebungen bei der Rheinmetall AG und vor der Waffenfirma Heckler & Koch, die zu den fünf größten Gewehr- und Pistolenherstellern und -exporteuren weltweit gehört. Der südafrikanische Rüstungsexport-kritiker und Autor Andrew Feinstein wird reden. An der Wegstrecke passieren die Läufer*innen weitere Rüstungsproduzenten und -exporteure, politische Entscheidungszentralen und Behörden.

Der Friedenslauf führt über 1.100 Kilometer in 13 Tagen nach Berlin und ist unterteilt in mehr als 80 Etappen. Darunter gibt es Geh- und Joggingabschnitte sowie Halbmarathons und Marathons und einzelne Etappen für Radfahrer*innen bzw. Skater*innen. Es haben sich bereits knapp 1.000 Menschen angemeldet, die mitlaufen, -gehen oder -radeln. Viele weitere Hunderte Menschen bereiten den Empfang der LäuferInnen vor, organisieren Vortragsveranstaltungen, Podiumsdiskussionen oder Kinoabende zum Thema Rüstungsexporte entlang der Strecke.

Am 2. Juni 2018 endet der Lauf in Berlin. Die Auftaktkundgebung findet um 12 Uhr am Potsdamer Platz mit einer Rede des Rüstungsgegners Jürgen Grässlin statt. Von hier führt der Demonstrationszug mit einem kreativen Motivwagen zum Thema "Rüstungsexport" vorbei am Verteidigungsministerium und dem Bundesverband der Deutschen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie zum Paul-Löbe-Haus. Dort sprechen bei der Abschlusskundgebung ab 14 Uhr Dr. Hans C. Graf von Sponeck, ehemaliger UN-Koordinator und Schirmherr des Staffellaufs, Markus Bickel, ehem. FAZ-Journalist und Autor, Wiltrud Rötsch-Metzler (pax christi), Ruth Misselwitz (Pfarrerin im Ruhestand und Friedenskreis Pankow) sowie der Rüstungskritiker Andrew Feinstein.

Am Dienstag, 29. Mai 2018, findet um 11 Uhr in Berlin eine Pressekonferenz des Staffellaufs "Frieden geht" statt (Marienstr. 19-20, 10117 Berlin), bei der wir eine aktuelle Umfrage zu deutschen Rüstungsexporten vorstellen werden. Gerne vermitteln wir Ihnen Interviewpartner*innen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.frieden-geht.de

Kostenfreie Fotos zum Herunterladen finden Sie unter www.flickr.com/photos/140010041@N08

Kontakt: Max Weber, Tel. 0162 - 5849 599, info@frieden-geht.de