Startseite
  Suche 

 

Mitmachen:

Aktionspostkarte an Bundeskanzlerin Angela Merkel: Jemen | Made in Germany mehr

Mitmachen:


ENAAT-Petition: EU – Investiere nicht in Waffen! mehr

Mitmachen:

Aktionspostkarte: Ausgeliefert - Munitionsexporte der Rheinmetall AG stoppen

Aktionspostkarte: Ausgeliefert - Munitionsexporte der Rheinmetall AG stoppen mehr

Materialien:

Kampagnenflyer

Das Kampagnenfaltblatt zum Verteilen oder Auslegen an Infoständen mehr

Bücher:

Titelblatt von Grässlin, Harrich und Harrich-Zandberg: Netzwerk des Todes

Netzwerk des Todes - Das Enthüllungsbuch zum TV-Ereignis „Tödliche Exporte“ mehr

Bücher:

Schwarzbuch Waffenhandel - Wie Deutschland am Krieg verdient mehr.

Silly: Vaterland

Mit dem Song "Vaterland" möchte die Band Silly zum Nachdenken über Rüstungsexporte anregen.

© meinhardt.info

Airbus Defence and Space

EADS heißt seit 2014 Airbus Group und hat eine neue Struktur. Im neuen Teilkonzern Airbus Defence and Space (ADS) sind jetzt die bisherigen EADS-Teilkonzerne Airbus Military, Astrium und Cassidian zusammengefasst. Das Unternehmen ist mit 14 Milliarden Euro eines der zehn weltgrößten Rüstungs- und Raumfahrtunternehmen und das größte in Europa.

Aktuelle Informationen zu Airbus Defence and Space

Waffenexportstopp nach Saudi-Arabien: Airbus droht mit Klage

Der Rüstungskonzern Airbus möchte laut "Spiegel" die Bundesregierung mit einer Untätigkeitsklage zwingen, ihm Waffenexporte nach Saudi-Arabien zu genehmigen. Dabei geht es dem Magazin zufolge um die Ausfuhr von Hubschraubern und den Export eines Grenzsicherungssystems.

Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien Airbus will Bundesregierung verklagen, spiegel.de, 03.05.2019

Airbus-Chef Enders äußert heftige Kritik an deutscher Rüstungsexportpolitik

Medienberichten zufolge hat der scheidende Airbus-Chef Tom Enders die deutsche Rüstungsexportpolitik heftig kritisiert. Die Bundesregierung untergrabe mit ihrer aus seiner Sicht restriktiven Rüstungsexportpolitik die europäische Rüstungszusammenarbeit. Das hat er in einem Reuters-Interview erklärt.

Darin spricht er von einer massiven Verärgerung über die Bundesregierung in Frankreich, Großbritannien und Spanien. Indem die Bundesregierung die Lieferung von Eurofightern und Eurofighter-Ersatzteilen an Saudi-Arabien blockiere, praktiziere sie "eine Art moralische Überhöhung" und frustriere andere EU-Staaten zunehmend. Airbus stehe vor der Entscheidung über wichtige Projekte. Dabei gehe es neben dem Kampfflugzeug auch um die Entwicklung einer europäischen Drohne. Die restriktive Rüstungsexportpolitik wirke sich nicht nur für die deutsche Rüstungsindustrie negativ aus, sondern auch für ganz andere Wirtschaftssparten.

Airbus-Chef Enders kritisiert deutsche Rüstungspolitik scharf, t-online.de, 16.02.2019

Die Militärmacht Deutschland und ihre Rüstungsindustrie: Airbus Defence and Space

Die Informationsstelle Militarisierung, IMI, hat in der Reihe "IMI-Studie" einen Aufsatz von Roman Christof veröffentlicht. Er zeichnet ein aktuelles Bild des Airbus-Konzerns, der einer der weltgrößten Rüstungsunternehmen und Rüstungsexporteure ist.

Studie herunterladen

Verkauf von Airbus-Militärflugzeugen an Golfstaaten interessiert Berlin nicht

Laut einem "Zeit"-Artikel verkauft der europäische Flugzeugkonzern Airbus militärische Tankflugzeuge des Typs A330 MRTT unter anderem an Saudi-Arabien, Katar und die Vereinigten Arabischen Emirate.

Zwar werde der Tanker in Spanien zusammengebaut, aber es seien auch deutsche Werke an dessen Produktion wesentlich beteilig, so die "Zeit". Dennoch sehe sich die Bundesregierung für den Export des fertigen Flugzeuges nicht zuständig. Das gehe aus ihrer Antwort auf eine Anfrage der Linken hervor. Auch behandle Berlin die in Deutschland produzierten A330-Teile, die später in dem MRTT verbaut werden, nicht als Rüstungsgüter und damit auch nicht als genehmigungspflichtige Ausfuhren.

Rüstungsexporte: Berlin schaut weg, zeit.de, 19.03.2015

Flaute im Waffensektor: Airbus will Teile der Rüstungssparte abstoßen

Nach Medieninformationen plant Airbus Teile seiner Rüstungssparte auszugliedern. Unter anderem seien Standorte in Friedrichshafen, Ulm und Immenstaad betroffen, heißt es. schwäbische.de zufolge will der Konzern die Bereiche Grenzsicherungsanlagen und Rüstungselektronik ausgliedern und eventuell später auch verkaufen. Der Grund für diesen Schritt ist laut SWR der deutliche Auftragsrückgang im Rüstungsgeschäft. Im zivilen Flugzeugbau habe der Konzern dagegen Rekorde bei Auftragseingang und Produktion vermeldet.

Airbus-Standorte Ulm und Friedrichshafen: Airbus dementiert Stellenabbau, swr.de, 27.02.2015
Airbus will sich von Teilen der Rüstung trennen, schwäbische.de, 26.02.2015

Razzia bei Airbus Defence und Space: Verdacht auf Korruption in Saudi-Arabien und Rumänien

Der Rüstungskonzern Airbus Defence und Space steht unter Verdacht, Amtsträger in Saudi-Arabien und Rumänien bestochen zu haben, um Großaufträge im Wert von insgesamt drei Milliarden Euro zu erhalten. Das berichtet die Süddeutsche Zeitung. Im Oktober seien daher mehrere Standorte des Unternehmens und Wohnungen von Verdächtigen durchsucht worden.

Auch die Airbus Group selbst steht im Zusammenhang mit dem Verkauf von Eurofighter-Kampfflugzeugen unter Korruptionsverdacht.

Rüstungsgeschäfte Schmiergeld-Razzia bei Airbus, sueddeutsche.de, 03.12.2014
Durchsuchungen in Friedrichshafen und Ulm: Schmiergeld bei Rüstungsunternehmen?, swr.de, 03.12.2014

Wirtschaftsminister Gabriel will Airbus Genehmigung verweigern

Die Rüstungssparte des Airbus-Konzerns Airbus Defence and Space will ein Zielerfassungsgerät an die kanadische Tochter des US-Rüstungskonzerns General Dynamics Land Systems (GDLS) liefern. Das von der Airbus-Tochtergesellschaft Zeiss Optronics im württembergischen Oberkochen gebaute Zielerfassungsgerät soll in Kanada in Radpanzer eingebaut werden, die dann an Saudi-Arabien geliefert werden sollen. Otfried Nassauer vom Berliner Informationszentrums für Transatlantische Sicherheit - BITS - beschreibt, was es mit dem Deal auf sich hat.

Rüstungsexport: Airbus kollidiert mit Gabriel, Artikel von Otfried Nassauer vom 25.05.2014