Startseite
  Suche 

 

Mitmachen

Schreiben Sie Ihren Abgeordneten und fordern Sie ein Rüstungsexportkontrollgesetz. mehr

Mitmachen:

Aktionspostkarte an Bundesaußenminister Maas: Restriktiv sieht anders aus! - Rüstungsexporte in Krisenregionen stoppen! mehr

Mitmachen:

Aktionspostkarte an Wirtschaftsminister Peter Altmaier: Tödliche Exporte verbieten! mehr

Mitmachen:


ENAAT-Petition: EU – Investiere nicht in Waffen! mehr

Materialien:

Kampagnenflyer

Das Kampagnenfaltblatt zum Verteilen oder Auslegen an Infoständen mehr

Bücher:

Titelblatt von Grässlin, Harrich und Harrich-Zandberg: Netzwerk des Todes

Netzwerk des Todes - Das Enthüllungsbuch zum TV-Ereignis „Tödliche Exporte“ mehr

Bücher:

Schwarzbuch Waffenhandel - Wie Deutschland am Krieg verdient mehr.

Silly: Vaterland

Mit dem Song "Vaterland" möchte die Band Silly zum Nachdenken über Rüstungsexporte anregen.

© meinhardt.info

Airbus Defence and Space

EADS heißt seit 2014 Airbus Group und hat eine neue Struktur. Im neuen Teilkonzern Airbus Defence and Space (ADS) sind jetzt die bisherigen EADS-Teilkonzerne Airbus Military, Astrium und Cassidian zusammengefasst. Das Unternehmen ist mit 14 Milliarden Euro eines der zehn weltgrößten Rüstungs- und Raumfahrtunternehmen und das größte in Europa.

Aktuelle Informationen zu Airbus Defence and Space

Dossier über Airbus

urgewald, Stop Wapenhandel, terre des hommes und der Dachverband der Kritischen Aktionäre haben ein Dossier zum Rüstungskonzern Airbus herausgegeben. Darin wird unter anderem gezeigt, dass Airbus-Produkte derzeit zum Beispiel im Jemenkrieg, von der Türkei, von Sicherheitskräften in Brasilien oder bei der Militarisierung von Grenzen weltweit eingesetzt werden, um Menschenrechte massiv zu verletzen. Dabei wird auch deutlich, dass diese Waffenexporte von Airbus erst die Gründe schaffen, die Menschen zur Flucht zwingen, von der Airbus durch den Verkauf von Produkten zur Grenzsicherung später erneut profitiert.

Die Herausgeber des Dossiers fordern daher vom Airbus-Konzern und von der Bundesregierung als Miteigentümerin unter anderem ein Ende der Rüstungslieferungen an kriegführende und menschenrechtsverletzende Staaten, eine umfassende Aufklärung der Korruptionsfälle, die Offenlegung und regelmäßige Berichterstattung über sämtliche Lobbyaktivitäten des Konzerns und ein Ende des Lobbyismus für eine Militarisierung der EU und der europäischen Grenzen sowie den den sofortigen Stopp der Auslieferung von Airbus-Hubschraubern an Polizei und Militär in Brasilien.

Siehe dazu auch

Weg frei für Eurodrohne: Airbus ist Hauptauftragnehmer

Medienberichten zufolge hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags am 14. April mehr als drei Milliarden Euro für die Entwicklung einer bewaffnungsfähigen Eurodrohne freigegeben. Neben CDU/CSU und AfD hat laut heise.de auch die SPD dafür gestimmt. Nur die Linken und die Grünen seien dagegen gewesen, die FDP habe sich enthalten.

An dem Projekt beteiligt sind Deutschland, Frankreich, Spanien und Italien. Der Rüstungskonzern Airbus ist der Hauptauftragnehmer des Projekts. Die neuen Drohnen sollen ab 2029 an die teilnehmenden Staaten ausgeliefert werden. Die Tschechische Republik hat, wie heise.de schreibt, auch schon Interesse bekundet. Und auch andere Staaten, auch außerhalb von EU und NATO, werden sicherlich folgen.

Siehe auch:

Airbus wartet türkische Transportflieger, die trotz Embargo Waffen nach Libyen bringen

Der europäische Luftfahrtkonzern Airbus hilft der Türkei bei der Wartung von Militärflugzeugen des Typs A400M und ermöglicht ihr damit offenbar, regelmäßig per Luftbrücke neue Waffen und Söldner nach Libyen zu transportieren – trotz des seit 2011 geltenden UN-Waffenembargos gegen das Bürgerkriegsland. Das zeigen Recherchen von Report München, dem Stern und dem niederländischen Recherchebüro Lighthouse Reports.

Waffenexportstopp nach Saudi-Arabien: Airbus droht mit Klage

Der Rüstungskonzern Airbus möchte laut "Spiegel" die Bundesregierung mit einer Untätigkeitsklage zwingen, ihm Waffenexporte nach Saudi-Arabien zu genehmigen. Dabei geht es dem Magazin zufolge um die Ausfuhr von Hubschraubern und den Export eines Grenzsicherungssystems.

Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien Airbus will Bundesregierung verklagen, spiegel.de, 03.05.2019

Airbus-Chef Enders äußert heftige Kritik an deutscher Rüstungsexportpolitik

Medienberichten zufolge hat der scheidende Airbus-Chef Tom Enders die deutsche Rüstungsexportpolitik heftig kritisiert. Die Bundesregierung untergrabe mit ihrer aus seiner Sicht restriktiven Rüstungsexportpolitik die europäische Rüstungszusammenarbeit. Das hat er in einem Reuters-Interview erklärt.

Darin spricht er von einer massiven Verärgerung über die Bundesregierung in Frankreich, Großbritannien und Spanien. Indem die Bundesregierung die Lieferung von Eurofightern und Eurofighter-Ersatzteilen an Saudi-Arabien blockiere, praktiziere sie "eine Art moralische Überhöhung" und frustriere andere EU-Staaten zunehmend. Airbus stehe vor der Entscheidung über wichtige Projekte. Dabei gehe es neben dem Kampfflugzeug auch um die Entwicklung einer europäischen Drohne. Die restriktive Rüstungsexportpolitik wirke sich nicht nur für die deutsche Rüstungsindustrie negativ aus, sondern auch für ganz andere Wirtschaftssparten.

Airbus-Chef Enders kritisiert deutsche Rüstungspolitik scharf, t-online.de, 16.02.2019

Die Militärmacht Deutschland und ihre Rüstungsindustrie: Airbus Defence and Space

Die Informationsstelle Militarisierung, IMI, hat in der Reihe "IMI-Studie" einen Aufsatz von Roman Christof veröffentlicht. Er zeichnet ein aktuelles Bild des Airbus-Konzerns, der einer der weltgrößten Rüstungsunternehmen und Rüstungsexporteure ist.

Studie herunterladen

Verkauf von Airbus-Militärflugzeugen an Golfstaaten interessiert Berlin nicht

Laut einem "Zeit"-Artikel verkauft der europäische Flugzeugkonzern Airbus militärische Tankflugzeuge des Typs A330 MRTT unter anderem an Saudi-Arabien, Katar und die Vereinigten Arabischen Emirate.

Zwar werde der Tanker in Spanien zusammengebaut, aber es seien auch deutsche Werke an dessen Produktion wesentlich beteilig, so die "Zeit". Dennoch sehe sich die Bundesregierung für den Export des fertigen Flugzeuges nicht zuständig. Das gehe aus ihrer Antwort auf eine Anfrage der Linken hervor. Auch behandle Berlin die in Deutschland produzierten A330-Teile, die später in dem MRTT verbaut werden, nicht als Rüstungsgüter und damit auch nicht als genehmigungspflichtige Ausfuhren.

Rüstungsexporte: Berlin schaut weg, zeit.de, 19.03.2015

Flaute im Waffensektor: Airbus will Teile der Rüstungssparte abstoßen

Nach Medieninformationen plant Airbus Teile seiner Rüstungssparte auszugliedern. Unter anderem seien Standorte in Friedrichshafen, Ulm und Immenstaad betroffen, heißt es. schwäbische.de zufolge will der Konzern die Bereiche Grenzsicherungsanlagen und Rüstungselektronik ausgliedern und eventuell später auch verkaufen. Der Grund für diesen Schritt ist laut SWR der deutliche Auftragsrückgang im Rüstungsgeschäft. Im zivilen Flugzeugbau habe der Konzern dagegen Rekorde bei Auftragseingang und Produktion vermeldet.

Airbus-Standorte Ulm und Friedrichshafen: Airbus dementiert Stellenabbau, swr.de, 27.02.2015
Airbus will sich von Teilen der Rüstung trennen, schwäbische.de, 26.02.2015

Razzia bei Airbus Defence und Space: Verdacht auf Korruption in Saudi-Arabien und Rumänien

Der Rüstungskonzern Airbus Defence und Space steht unter Verdacht, Amtsträger in Saudi-Arabien und Rumänien bestochen zu haben, um Großaufträge im Wert von insgesamt drei Milliarden Euro zu erhalten. Das berichtet die Süddeutsche Zeitung. Im Oktober seien daher mehrere Standorte des Unternehmens und Wohnungen von Verdächtigen durchsucht worden.

Auch die Airbus Group selbst steht im Zusammenhang mit dem Verkauf von Eurofighter-Kampfflugzeugen unter Korruptionsverdacht.

Rüstungsgeschäfte Schmiergeld-Razzia bei Airbus, sueddeutsche.de, 03.12.2014
Durchsuchungen in Friedrichshafen und Ulm: Schmiergeld bei Rüstungsunternehmen?, swr.de, 03.12.2014

Wirtschaftsminister Gabriel will Airbus Genehmigung verweigern

Die Rüstungssparte des Airbus-Konzerns Airbus Defence and Space will ein Zielerfassungsgerät an die kanadische Tochter des US-Rüstungskonzerns General Dynamics Land Systems (GDLS) liefern. Das von der Airbus-Tochtergesellschaft Zeiss Optronics im württembergischen Oberkochen gebaute Zielerfassungsgerät soll in Kanada in Radpanzer eingebaut werden, die dann an Saudi-Arabien geliefert werden sollen. Otfried Nassauer vom Berliner Informationszentrums für Transatlantische Sicherheit - BITS - beschreibt, was es mit dem Deal auf sich hat.

Rüstungsexport: Airbus kollidiert mit Gabriel, Artikel von Otfried Nassauer vom 25.05.2014