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© meinhardt.info

Kritische Aktionäre Commerzbank

Mit Gegenanträgen und Reden auf den Aktionärsversammlungen prangern die Kritischen Aktionäre und andere Organisationen seit Jahren unter anderem die Finanzierung von Rüstungskonzernen durch die Commerzbank an und fordern einen Ausstieg aus dem Waffengeschäft.

Hauptversammlung 2020

Coronabedingt fand die Hauptversammlung der Commerzbank am 13. Mai 2020 nur virtuell statt. Die Kritischen Aktionäre stellten dennoch dem Vorstand einige Fragen zu Klimazielen und Sustainable Finance, zur menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht und zur Rüstungsfinanzierung.

In ihrem Gegenantrag forderten sie, die Mitglieder des Vorstandes nicht zu entlasten. In ihrer Begründung führten sie an, dass der Vorstand nicht hinreichend seiner Verantwortung nachkommt, wirksamere Maßnahmen für den Klimaschutz umzusetzen und menschenrechtliche Sorgfaltspflichten einzuhalten. Außerdem sei die Rüstungsrichtlinie, die das Unternehmen 2008 beschlossen hatte, nicht glaubwürdig, denn die Commerzbank halte weiter an Unternehmen fest, die in völkerrechtswidrige Kriegshandlungen wie zum Beispiel im Jemen verstrickt sind, wie etwa BAE-Systems. Überdies würden Commerzbank-Analysten auch weiterhin den Kauf von Rheinmetall-Aktien empfehlen – wohlwissend, dass der Konzern in den letzten Jahren sogar schlüsselfertige Munitionsfabriken an Länder wie Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate oder Ägypten geliefert hat.

Hauptversammlung 2019

Die Kritischen Aktionäre stellten auch auf der diesjährige Hauptversammlung der Commerzbank am 22. Mai in Wiesbaden wieder einen Gegenantrag, in dem sie forderten, die Mitglieder des Vorstandes nicht zu entlasten. Sie begründeten dies unter anderem damit, dass die Commerzbank trotz der von ihr im Jahr 2008 beschlossenen Rüstungsrichtlinie weiter an Unternehmen wie Rheinmetall oder BAE Systems, die den blutigen Krieg im Jemen mit anfeuern, festhalte. So habe sie 2018 unter anderem einen neuen Kredit an den größten europäischen Rüstungskonzern BAE Systems aus Großbritannien vergeben. Dies sei trauriger und unfassbarer Beleg für fehlende menschenrechtliche Eckpfeiler bei der Commerzbank.

Auch Urgewald und andere NGOs forderten, dass der Vorstand der Commerzbank sich durch eine ethischere Ausrichtung seiner Geschäfte vom Konkurrenten Deutsche Bank absetzen sollte. Ali Jameel von der jemenitischen NGO Mwatana forderte, dass deutsche Geldgeber wie die Commerzbank Verantwortung übernehmen und Rüstungskonzernen, die diesen Krieg beliefern, die Finanzierung verweigern müssen.

Weitere Gegenanträge und Reden auf den Hautpversammlungen der Commerzbank in den vergangenen Jahren finden Sie auf der Webseite der Kritischen Aktionäre