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© meinhardt.info

Kritische AktionärInnen Renk

Seit 2015 machen die Kritischen Aktionäre auf den Hauptversammlungen der Renk AG mit Reden und Gegenanträgen auf die Rüstungsexporte des Unternehmens aufmerksam.

Hauptversammlung 2020

Coronabedingt fand die diesjährige Renk-Hauptversammlung am 24. Juni im virtuellen Rahmen statt. Nikolaus Stampfer von den Kritischen Aktionären forderte in einem Gegenantrag, die Mitglieder des Vorstandes nicht zu entlasten. Er begründete dies damit, dass die Renk AG nach wie vor Getriebe für zahlreiche Panzer herstelle. Dazu zählten die Schützenpanzer Pizarro, Ulan und Puma, die Kampfpanzer Leopard 2 und Leclerc, der Flugabwehrpanzer Roland, der Minenräumer Keiler, der Bergepanzer Büffel oder die Panzerhaubitze 2000. Auch für Panzer kriegsführender Nationen, wie den Kampfpanzer Altay, der in der Türkei produziert werde, liefere Renk die Getriebe. Diese Panzer würden aktuell im Syrienkrieg völkerrechtwidrig eingesetzt.

Gerade in Zeiten der Pandemie müsse jeder Rüstungshersteller prüfen, ob seine Produkte ethisch noch den aktuellen Erfordernissen der Menschen gerecht werden, forderte Stampfer.  Daher sei jetzt der Zeitpunkt gekommen über Rüstungskonversion nicht nur nachzudenken, sondern auch konkret zu handeln.

Hauptversammlung 2019

Auf der diesjährigen Renk-Hauptversammlung, die am 7. Mai abgehalten wurden, waren auch vier Kritische Aktionäre zugegen. In einem Gegenantrag forderten sie die Nichtentlastung des Vorstandes, da die Renk AG einen erheblichen Teil ihres Umsatzes mit der Produktion von Rüstungsgütern mache. So würden Getriebe von Renk zum Beispiel im französischen Panzer Leclerc, dem türkischen Panzer M60 oder dem israelischen Kampfpanzer Merkava IV eingesetzt. Panzer wie der Leclerc werden wiederum zum Beispiel von den Vereinigten Arabischen Emirate im Jemenkrieg eingesetzt.

Hauptversammlung 2018

Am 27. April fand die diesjährige Hauptversammlung der Renk AG statt. Mit dabei waren auch wieder die Kritischen Aktionäre. Sie hielten mehrere Reden, in denen sie die Rüstungsproduktion und die Rüstungsexporte des Unternehmens heftig kritisierten und zahlreiche Fragen zu diesem Thema stellten. Außerdem stellte Christian Artner-Schedler von pax christi einen Gegenantrag, in dem er forderte, den Vorstand nicht zu entlasten, da die Firma Renk sehr erfolgreich im militärischen Produktionsbereich tätig ist und viele ihrer Produkte auch von Regierungen eingesetzt werden, die die Menschenrechte nicht einhalten und Kriege führen.

Hauptversammlung 2017

Die Hauptversammlung der Renk AG fand in diesem Jahr am 26. April in Augsburg statt. Dabei nahmen auch fünf kritische Aktionärinnen und Aktionäre teil. Christian Artner-Schedler von Pax Christi Augsburg etwa erklärte in seiner Rede, dass auch der Vorstand der Renk AG eine Verantwortung zum Beispiel für die eskalierende Gewalt in Syrien und in den kurdischen Gebieten trage. "Die Kampfpanzer mit Renkgetriebe werden auch von Regierungen eingesetzt, die Menschenrechte nicht einhalten und Kriege führen. Die Produktion von Militärgütern trägt somit dazu bei, dass Menschen getötet und Städte und Dörfer zerstört werden“, sagte Artner-Schedler.

Hauptversammlung 2016

Die diesjährige Hauptversammlung der Renk AG fand am 29. April in Augsburg statt. Christian Artner-Schedler von Pax Christi Augsburg machte in seiner Rede darauf aufmerksam, dass der weltweit gefragte Kampfpanzer Leopard 2 mit dem Getriebe des Typs Renk- HSWL 354 ausgerüstet ist und in verschiedene Konfliktregionen geliefert und dort eingesetzt werde, auch von undemokratischen oder kriegsführenden Regierungen wie Katar.