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© meinhardt.info

Kritische AktionärInnen ThyssenKrupp

Bei den jährlichen Hauptversammlungen der ThyssenKrupp AG protestieren die Kritischen Aktionäre schon seit vielen Jahren unter anderem auch gegen die Waffenexporte des Unternehmens – insbesondere die in Kriegs- und Krisenregionen und an menschenrechtsverletzende Staaten.

Hauptversammlung 2021

Anlässlich der diesjährigen Hauptversammlung von ThyssenKrupp, die am 5. Februar virtuell abgehalten wurde, forderten die Menschenrechts- und Umweltorganisation urgewald und der Dachverband der Kritischen Aktionär*innen den Industriekonzern auf, die eigenen Nachhaltigkeitsversprechen ernst zu nehmen. Rüstungsgeschäfte mit kriegführenden und autokratisch regierten Staaten sowie Kohlegeschäfte müssten beendet werden.

In ihren Gegenanträgen forderten die Kritischen Aktionär*innen, den Mitgliedern des Vorstandes die Entlastung zu verweigern, weil dieser hinsichtlich des Klimaschutzes und in Bezug auf die Nachhaltigkeitsagenda der Vereinten Nationen, den Sustainable Development Goals (SDGs), seiner Verantwortung nicht nachkomme. Konkret stünden etliche Geschäfte von Thyssenkrupp Marine Systems (TKMS) dem Ziel Nr. 16 „Förderung friedlicher Gesellschaften für eine nachhaltige Entwicklung“ entgegen. So habe der Vorstand auch im vergangenen Jahr weiter an seiner Strategie festgehalten, Kriegsschiffe und U-Boote in Krisen- und Konfliktgebiete zu liefern und damit dazu beigetragen, Krisenregionen aufzurüsten und weiter zu destabilisieren. Dabei nehme zum Beispiel durch seine Lieferung von U-Boot-Materialpaketen an die Türkei die Destabilisierung des Mittelmeerraumes billigend in Kauf. Problematisch seine auch die U-Boot-Lieferungen und weitere Ausfuhrgenehmigungen für Fregatten für Ägypten, weil Präsident Al-Sisi das Land autokratisch regiere, massiv aufrüste und sich an Kriegshandlungen im Jemen und in Libyen beteilige. Des Weiteren wurden die Geschäfte mit Brasilien von den Kritischen Aktionär*innen heftig kritisiert.

Hauptversammlung 2020

Auf der diesjährigen Hauptversammlung von ThyssenKrupp am 31. Januar musste sich der Aufsichtsrat des Unternehmens mit schweren Vorwürfen auseinandersetzen. Die Menschenrechtsorganisation urgewald und der Dachverband der Kritischen Aktionär*innen kritisieren in ihren Reden und in ihren Gegenanträgen unter anderem, dass die Konzerntochter Thyssenkrupp Marine Systems (TKMS) Kriegsschiffe an autoritäre Regime wie die Türkei und Ägypten liefert und Geschäft mit Brasilien macht.

Hauptversammlung 2019

Anlässlich der Hauptversammlung der ThyssenKrupp AG am 1. Februar in Bochum verurteilten die Kritischen Aktionäre und urgewald unter anderem auch die Rüstungsgeschäfte des Konzerns. Thyssenkrupp setze im Marinegeschäft weiter auf Export und nehme dafür die Aufrüstung autokratischer Regierungen, wie der Türkei und Ägypten in Kauf, kritisierte Kathrin Petz von urgewald

In ihrem Gegenantrag forderte der Dachverband der Kritischen Aktionäre, den Mitgliedern des Vorstandes die Entlastung zu verweigern. Als Begründung führten sie unter anderem an, dass der Vorstand seinen menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten nicht ausreichend nachkommt und Thyssenkrupp weiterhin kriegführende Staaten aufrüstet. Etliche Geschäfte von Thyssenkrupp Marine Systems (TKMS) stünden dem Ziel Nr. 16, die Förderung friedlicher Gesellschaften für eine nachhaltige Entwicklung, entgegen.

Hauptversammlung 2018

Die Hauptversammlung der ThyssenKrupp AG fand in diesem Jahr am 19. Januar in Bochum statt. Die Kritischen Aktionäre prangerten dabei unter anderem die Waffenexporte des Unternehmens in Kriegs- und Krisengebiete an, wie etwa Singapur, Ägypten, Israel und die Türkei.

Hauptversammlung 2017

Bei der Hauptversammlung von ThyssenKrupp am 27. Januar beantragte der Dachverband der Kritischen Aktionäre die Nichtentlastung von Vorstand und Aufsichtsrat. In ihren Gegenanträgen bemängeln die Kritischen AktionärInnen die anstehenden Auslieferungen von Fregatten an Algerien sowie von U-Booten an Ägypten und Israel.

Reden, Gegenanträge etc.

Hauptversammlung 2016

Der Dachverband der Kritischen Aktionäre, urgewald, die Christliche Initiative Romero (CIR), die Kooperation Brasilien, das Forum für Umwelt und gerechte Entwicklung und die Initiative "Stop Mad Mining" forderten die ThyssenKrupp AG bei der Hauptversammlung am 29. Januar in Bochum zu einem Kurswechsel auf. In ihren Reden kritisierten die Aktivisten unter anderem die stark gewachsenen Rüstungsexporte auch in Krisenregionen wie Algerien, Ägypten und Israel heftig.

Reden, Gegenanträge etc.

Hauptversammlung 2015

Die Kritischen Aktionäre haben bei der diesjährigen Hauptversammlung von ThyssenKrupp am 30. Januar zwei Gegenanträge gestellt. Sie kritisieren unter anderem die Produktion von Rüstungsgütern und deren Export in Krisen- und Konfliktgebiete. Dies widerspreche dem EU-Kodex von 1998.

Reden, Gegenanträge etc.