Planen Sie selbst einen Infostand, einen Vortrag oder eine andere Aktion oder möchten Sie einfach zeigen, dass Sie Aktion Aufschrei unterstützen? Hier finden Sie vielfältige Materialen – von Flyern über Informationsbroschüren bis hin zu Aufklebern und Eindruckplakaten.
Diese können sie entweder durch einen Klick auf den jeweiligen Link als PDF öffnen und herunterladen oder bei den jeweils angegebenen Adressen bestellen.
Geht Deutschland tatsächlich einen restriktiven Sonderweg in der Rüstungsexportpolitik, wie die Rüstungsindustrie und Teile der Politik behaupten? Dieser Frage geht die Studie „Deutsche Rüstungsexporte – europäische und internationale Verpflichtungen“ nach.
Dabei widerlegen die drei Autor:innen der Studie – die Völkerrechtler:innen, Prof. Dr. Thilo Marauhn, Kristoffer Burck und Vera Strobel – diese Behauptung eindeutig. Sie kommen in ihrer Arbeit zu dem Schluss, dass ein großer Teil der von der Bundesregierung erteilten Rüstungsexportgenehmigungen gegen das Völkerrecht und gegen europäisches Recht verstößt – unter anderem gegen den Waffenhandelsvertrag (ATT), die UN-Kinderrechtskonvention und den Gemeinsamen Standpunkt der EU zu Rüstungsexporten – und nicht zuletzt gegen die eigenen Politischen Grundsätze der Bundesregierung zu Rüstungsexporten.
Auftrag- und Herausgeber der Studie sind Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel, Ohne Rüstung Leben e. V. und terre des hommes Deutschland e. V.
Die Kampagne „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!“ hat sich mit der Forderung nach einem grundsätzlichen Rüstungsexportverbot und der Schaffung eines restriktiven Rüstungsexportkontrollgesetzes gegründet, mit dem Ziel, den Waffenhandel aus Deutschland massiv zu beschränken.
Das vorliegende Papier stellt auf Grundlage der aktuell bestehenden rechtlichen Rahmenbedingungen die wichtigsten Forderungen der Kampagne an das Rüstungsexportkontrollgesetz (REKG) und Argumente dafür dar. Diese Argumentationshilfe soll u.a. für Gespräche mit Abgeordneten des Deutschen Bundestages über das Gesetz dienen.
Forderungen und Argumente - Rüstungsexportkontrollgesetz (REKG) (als pdf)
Unser Faltblatt "Rüstungsexporte stoppen - den Frieden stark machen" beinhaltet unter anderem:
Herunterladen: Kampagnenfaltblatt als PDF
Der Aufkleber (DIN A6halb) kann bei der DFG-VK bestellt werden. Siehe die Hinweise dort.

Unser Eindruckplakat können Sie zum Beispiel nutzen, um Veranstaltungen anzukündigen oder um bei Infoständen auf sich aufmerksam zu machen. Die freie Fläche können Sie selbst gestalten.
Größe: DIN A3
Herunterladen: Eindruckplakat als PDF
Die Politischen Grundsätze der Bundesregierung zu Rüstungsexporten wurden erstmals 1971 beschlossen. Inzwischen sind sie mehrfach abgeändert worden. Zuletzt geschah dies im Jahr 2019, denn die große Koalition hatte in ihrem Koalitionsvertrag 2018 eine „Schärfung“ dieser Grundsätze angekündigt.
Susanne Weipert, die Koordinatorin der Aufschrei-Kampagne, hat die überarbeiteten Grundsätze in einem Factsheet analysiert und kommt zu einem ernüchternden Ergebnis.
Factsheet: Politische Grundsätze der Bundesregierung zu Rüstungsexporten (als PDF)

Die pax-christi-Kommission Rüstungsexport hat Unterrichtsmaterial für die Sekundarstufe II zum Thema Rüstungsexporte zusammengestellt. Mit diesen Arbeitsblättern macht pax christi Basiswissen zu diesem Thema für Schüler*innen zugänglich, damit diese sich eine fundierte Meinung bilden und mitdiskutieren können.
Schüler'innen, Lehrer'innen und auch alle anderen Interessierten können sich das Material kostenlos herunterladen. Sie finden es auf der Webseite von pax christi unter Unterrichtsmaterial zu Rüstungsexporten.

Die Politologen Thomas Nielebock und Max Weber von der Universität Tübingen haben im Hinblick auf die Debatte in der Synode der württembergischen Landeskirche eine ausführliche Handreichung zum Thema deutsche Rüstungsexporte verfasst.

Otfried Nassauer, der Leiter des Berliner Informationszentrums für Transatlantische Sicherheit (BITS), hat ein sehr informatives Faltblatt zu deutschen Munitionsexporten erstellt. Sie können es hier herunterladen und ausdrucken.

Die Argumentationsbroschüre der Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel! dreht sich unter anderem um den internationalen Rüstungsmarkt, um Fragen und Antworten zum Rüstungsexport, die Gesetzeslage, die deutsche Rüstungswirtschaft und um die Auswirkungen von Rüstungsexporten in den Empfängerländern. Hier finden Sie außerdem auch die Postionen von Gewerkschaften und Kirchen.
Herunterladen: Gute Gründe gegen den Waffenhandel (PDF)

Diese Gebetshilfe mit einschlägigen Texten und Gebeten gibt Anregungen, wie Sie Rüstungsexporte zum Thema eines Gottesdienstes oder gemeinsamen Gebetes machen können. Das gemeinsame Gebet kann uns stärken und erleben lassen: Wir sind viele und teilen ein gemeinsames Ziel. Dieses Ziel tragen wir vor Gott und durch unser politisches Engagement in die Gesellschaft.
Herunterladen: GebetsHilfe (PDF)
Die folgenden Cartoons wurden der Aktion Aufschrei von den Karikaturisten freundlicherweise zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt. Sie dürfen für Aktionen, die sich für einen Stopp der Rüstungsexporte einsetzen, kostenlos verwendet werden. Beachten Sie dabei unbedingt, dass im Bildnachweis alle Angaben (Name des Urhebers etc.) enthalten sind.
Zum Download einer Karikatur klicken Sie einfach auf das gewünschte Bild, um es zu vergrößern. Dann nochmal mit der rechten Maustaste auf das Bild klicken und "Grafik speichern unter" wählen.
Ohne Rüstung Leben hat zur Bundestagswahl 2025 zentrale friedenspolitische Forderungen an die künftige Bundesregierung formuliert. Die vier Themenbereiche sind:
Das Faltblatt „Friedenspolitik mit Weitsicht“ als PDF.

Die neue Bundesregierung, bestehend aus SPD, Bündnis90/Die Grünen und FDP hat in ihrem Koalitionsvertrag 2021 vereinbart, sich für ein Rüstungsexportkontrollgesetz einzusetzen. Im Frühjahr 2022 begann die Vorarbeit dazu durch das federführende Wirtschaftsministerium (BMWK). Am 14.10.2022 hat das BMWK erste Eckpunkte für das Gesetz veröffentlicht.
Susanne Weipert, die Koordinatorin der Aufschrei-Kampagne, hat die Eckpunkte zum Rüstungsexportkontrollgesetz (REKG) ausgwertet.
Auswertung der Eckpunkte zum Rüstungsexportkontrollgesetz (als PDF)
Am 23.10.2019 ist das „Abkommen zwischen der Regierung der Bundesrepublik Deutschland und der Regierung der Französischen Republik über Ausfuhrkontrollen im Rüstungsbereich“1 im Bundeskabinett verabschiedet worden. Es handelt sich um ein Regierungsabkommen, das nicht der parlamentarischen Beratung und Zustimmung bedarf.
Die Koordinatorin der Aufschrei-Kampagne, Susanne Weipert, hat sich dieses Abkommen in näher angesehen und eine Auswertung dazu erstellt;
Auswertung des deutsch- französischen Abkommens über Rüstungsexporte (als PDF)