Davon betrafen rund 5,6 Milliarden Euro Exporte von Kriegswaffen und rund 6,4 Milliarden Euro Exporte von sonstigen Rüstungsgütern. Rund 8,6 Milliarden Euro entfielen laut Bundesregierung auf erteilte Einzelausfuhrgenehmigungen und rund 3,3 Milliarden Euro auf Meldewerte zu Allgemeinen Genehmigungen.
Die meisten Genehmigungen (10,7 Milliarden Euro) betrafen EU- oder Nato-Staaten sowie die Republik Korea, Singapur und die Ukraine. Genehmigungen in Höhe von rund 1,2 Milliarden Euro betrafen sonstige Drittländer.
Das Hauptempfängerland war im vergangenen Jahr erneut die Ukraine (2 Milliarden Euro). Danach folgten auf der Liste der 10 wichtigsten Empfängerländer Norwegen (1,4 Milliarden Euro), Schweden (1,0 Milliarden Euro), die Türkei (742,3 Millionen Euro), Singapur (709 Millionen Euro), das Vereinigte Königreich (596 Millionen Euro), die Vereinigten Staaten (575 Millionen Euro), Rumänien (342 Millionen Euro), Dänemark (241 Millionen Euro) und Italien (236 Millionen Euro).
Exporte von Kleinwaffen und Kleinwaffenteilen wurden im Wert von rund 95 Millionen Euro erlaubt. Kleinwaffenausfuhren im Wert von 75 Millionen Euro betrafen EU-, NATO- und NATO-gleichgestellte Länder, Exporte im Wert von rund 19,7 Millionen Euro betrafen Drittländer, wovon rund 44 Prozent auf die Ukraine entfielen.
Insgesamt sind damit etwas weniger Rüstungsexporte genehmigt worden als im Rekordjahr 2024 (13,4 Milliarden Euro), doch der Genehmigungswert bleibt auf sehr hohem Niveau. Außerdem zeigt sich, dass die Zahl der Allgemeinen Genehmigungen deutlich gestiegen ist, während der Wert der Einzelausfuhrgenehmigungen sank.
Rüstungsexportpolitik der Bundesregierung im Jahr 2025, bundeswirtschaftsministerium.de, 06.02.2026
