12.5. - Protest vor Rheinmetall-Zentrale in Düsseldorf: Rheinmetall entrüsten. Profite stoppen.

Anlässlich der Hauptversammlung von Rheinmetall protestierten am 12. Mai 2026 Aktivistinnen und Aktivisten mit Redebeiträgen, kreativen Aktionen und Transparenten vor der Zentrale des Rüstungskonzerns in Düsseldorf.

Die Protestaktion stand unter dem Motto „Rheinmetall entrüsten. Profite stoppen. Zukunft umbauen.“ Die Teilnehmenden kritisierten unter anderem  die massiven Gewinne, die Rheinmetall infolge der weltweiten Aufrüstung und des sogenannten Sondervermögens der Bundesregierung erzielt, und die strategische Ausrichtung des Konzerns: Während die zivile Sparte verkauft werden soll, wird die militärische Produktion weiter ausgebaut.

Die Demonstrierenden forderten: 

  • den Stopp aller Rüstungsexporte von Rheinmetall, 
  • ein Ende der Profite mit Krieg und Aufrüstung, 
  • den Erhalt und Umbau der Produktionsstandorte hin zu einer rein zivilen Produktion.

Die Aktion wurde organisiert und durchgeführt vom Bundesverband und Landesverband Nordrhein-Westfalen der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen, vom Netzwerk Friedenskooperative, von Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel und lokalen Gliederungen von Pax Christi.