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Titelblatt von Grässlin, Harrich und Harrich-Zandberg: Netzwerk des Todes

Netzwerk des Todes - Das Enthüllungsbuch zum TV-Ereignis „Tödliche Exporte“ mehr

Bücher:

Schwarzbuch Waffenhandel - Wie Deutschland am Krieg verdient mehr.

Silly: Vaterland

Mit dem Song "Vaterland" möchte die Band Silly zum Nachdenken über Rüstungsexporte anregen.

© meinhardt.info

Mitteilung an die Medien vom 13.11.2012

Menschenrechte achten – Waffenhandel ächten!

Kampagne gegen Waffenhandel fordert Rücknahme der Exportgenehmigungen

Stuttgart/Freiburg/Berlin  „Statt die Menschenrechte zu achten und den Waffenhandel zu ächten, erteilte die Bundesregierung nicht nur neue Einzelausfuhrgenehmigungen für Kriegswaffen im Jahr 2011, sondern steigerte sie auch noch um 13,9 Prozent auf insgesamt 5,414 Milliarden Euro“, kritisiert Paul Russmann, Sprecher der „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel“ und Sprecher der ökumenischen Aktion „Ohne Rüstung Leben“ die ersten bekannt gewordenen Zahlen des morgen erscheinenden Rüstungsexportberichts.

„Wir fordern die Rücknahme der Exportgenehmigungen, die Abschaffung des geheim tagenden Bundessicherheitsrates zugunsten einer öffentlichen und parlamentarischen Kontrolle über die Rüstungsexportpolitik sowie eine zeitnahe Veröffentlichung des Rüstungsexportberichtes im ersten Quartal des darauffolgenden Jahres“, erklärte Jürgen Grässlin, Kampagnensprecher und Sprecher der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen.

„Wer den Frieden will, muss den Frieden vorbereiten – wer dagegen Panzer und Kriegsschiffe  in Kriegs- und Krisengebiete wie den Nahen Osten liefert, tritt die Menschenrechte mit Füßen und heizt das Wettrüsten auf unverantwortliche Weise weiter an“,  so der Kommentar der Kampagnensprecherin und Generalsekretärin von pax christi, Christine Hoffmann. „Deshalb fordern wir mit der ’Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel’ ein grundsätzliches Verbot des Exportes von Kriegswaffen und Rüstungsgütern!“

Sprecherin + Sprecher Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!       Paul Russmann            0176-28044523 und 0711-608396
Christine Hoffmann      030-200 76 78-0
Jürgen Grässlin            0761-7678208

Medienmitteilung als PDF