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© meinhardt.info

BDKJ fordert Umdenken in der deutschen Außenpolitik

Eskalierender Gewalt muss durch vorausschauende und umfassende Ansätze begegnet werden

Düsseldorf, 24. Oktober. Anlässlich der „Woche der Abrüstung“ der Vereinten Nationen fordert der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) die Verantwortlichen in Staat, Kirche und Gesellschaft auf, sich für ein Umdenken in der deutschen Außenpolitik einzusetzen.

„Schockiert von den Meldungen von Terror, Kriegen und Vertreibung in diesen Tagen glauben wir, dass es einer anderen Politik bedarf, um die Gewaltspiralen in dieser Welt zu durchbrechen“, erläutert BDKJ-Bundespräses Pfarrer Simon Rapp. Unzählige Menschen sind aktuell auf der Flucht, leiden unter militärischen Auseinandersetzungen oder Terror, darunter auch viele Kinder und Jugendliche. „Diese Menschen brauchen nicht nur jetzt unseren Schutz und unkomplizierte Hilfe“, so Rapp, „vielmehr muss die Außenpolitik mehr tun, um solche Notsituationen zu verhindern.“ Der Schlüssel zu mehr Frieden auf der Welt liege in einer vorausschauenden Außenpolitik, die sich aktiv um die Verwirklichung von Frieden und Gerechtigkeit einsetzt. „Wir brauchen eine Außenpolitik, die für Frieden, Entwicklung und Gerechtigkeit steht und dadurch beispielgebend für andere Länder und zukünftige Generationen wird.“

Der BDKJ nimmt die „Woche der Abrüstung“ daher zum Anlass, dies in einem offenen Brief an Verantwortliche in Staat, Kirche und Gesellschaft zu fordern. In dem Schreiben, das die BDKJ-Diözesanverbände in Nordrhein-Westfalen initiiert haben, werden aus der Sicht von Kindern und Jugendlichen neben dem Umdenken hin zu einer präventiven, menschenrechtsorientieren Außenpolitik auch Schritte wie beispielsweise der Verzicht auf Waffenexporte gefordert.

Der BDKJ ist Dachverband von 17 katholischen Jugendverbänden und -organisationen mit rund 660.000 Mitgliedern.

Mehr zur „Woche der Abrüstung“ vom 24. bis 30. Oktober 2014 unter: http://www.un.org/en/events/disarmamentweek/

Anlage:

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