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© meinhardt.info

Europäische Union als Friedensakteurin etablieren

BDKJ-Hauptversammlung fordert u.a. das Verbot von Waffenexporten und einen europäischen Sitz im UN-Sicherheitsrat

Mit einem friedenspolitischen Beschluss unterstreicht der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) die Bedeutung für den Einsatz für den Frieden. Besonders junge Menschen in Krisenregionen sind durch die seit einigen Jahren verschlechterte sicherheitspolitische Lage weltweit betroffen. Das fordert insbesondere die junge Generation auf, ihre Stimme zu erheben.

Als Friedensnobelpreisträgerin trage die Europäische Union die Verantwortung das Verständnis von der Entwicklung und Etablierung von Frieden in der internationalen Politik vorzuleben und durchzusetzen, so der heutige Beschluss der BDKJ-Hauptversammlung 2019. "Die Europäische Union muss sich zu einer Macht für nachhaltige Friedenspolitik entwickeln. Daher bekräftigen wir unter anderem unsere Forderung, Waffenexporte aus der EU an Drittstaaten zu verbieten", sagt BDKJ-Bundesvorsitzender Thomas Andonie. Laut Beschluss der Versammlung wird in Europa sichtbar, dass Frieden wertvoller sei als nationales Sicherheitsdenken.

Neben dem Verbot von Waffenexporten aus der EU an Drittstaaten, fordert der Dachverband der katholischen Jugendverbände einen ständigen Europäischen Sitz im Sicherheitsrat. "Wir sehen die Bundesregierung in der Pflicht, dass sich die EU als neue Macht für nachhaltige Friedenspolitik begreift und dies stärker umsetzt. Dazu muss ein ständiger Sitz der Europäischen Union im UN-Sicherheitsrat angestrebt werden", so Thomas Andonie.

Deutlich wurde auf der BDKJ-Hauptversammlung 2019, dass militärische Einsätze deutscher Streitkräfte außerhalb der Bündnisgebiete eine intensive gesellschaftliche Debatte erfordern. Daher fordert der BDKJ, dass zukünftig Zwei-Drittel-Mehrheiten des Parlaments für solche Entscheidungen notwendig sind. Auch die Verteilung von Haushaltsmitteln wurde auf der Hauptversammlung auf Burg Rothenfels (Diözese Würzburg) thematisiert. "Die Ausgaben zur Friedensförderung müsse stets höher veranschlagt sein als die für die Rüstung. Denn Frieden ist mehr wert!", so Andonie. Teil der Friedensförderung können auch Austauschprogramme für Jugendliche und junge Erwachsene sein. Diese seien finanziell stärker zu fördern, da sich diese als starke Wurzel des Friedens erweisen, so der BDKJ-Beschluss.

Mit dem Beschluss "Friede ist mehr wert!" will der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), die auf dem Katholikentag 2018 in Münster verstärkte gesellschaftliche Debatte zur Friedenspolitik und Friedensethik im Lichte der immer schlechter werdenden Sicherheitslage weiter voranbringen.

Als höchstes demokratisches Gremium trifft die BDKJ-Hauptversammlung grundlegende Entscheidungen für die Interessenvertretung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Dabei vertreten über 100 Delegierte die 660.000 Mitglieder in den 17 katholischen Jugendverbänden und 26 Diözesanverbänden.

Das BDKJ-Webteam berichtet live via Twitter, Facebook und Instagram unter #bdkjhv sowie auf www.bdkj.de aus Rothenfels. Dort werden auch Pressemitteilungen, Pressebilder und Beschlüsse der Hauptversammlung zum Download bereitgestellt und ein Audiostream aus der Versammlung bereitgestellt.

Pressemitteilung auf bdkj.de