Startseite
  Suche 

 

Mitmachen

Schreiben Sie Ihren Abgeordneten und fordern Sie ein Rüstungsexportkontrollgesetz. mehr

Mitmachen:

Wahlprüfsteine zum Rüstungsexport mehr

Mitmachen:

Aktionspostkarte an Bundesaußenminister Maas: Restriktiv sieht anders aus! - Rüstungsexporte in Krisenregionen stoppen! mehr

Materialien:

Kampagnenflyer

Das Kampagnenfaltblatt zum Verteilen oder Auslegen an Infoständen mehr

Bücher:

Titelblatt von Grässlin, Harrich und Harrich-Zandberg: Netzwerk des Todes

Netzwerk des Todes - Das Enthüllungsbuch zum TV-Ereignis „Tödliche Exporte“ mehr

Bücher:

Schwarzbuch Waffenhandel - Wie Deutschland am Krieg verdient mehr.

Silly: Vaterland

Mit dem Song "Vaterland" möchte die Band Silly zum Nachdenken über Rüstungsexporte anregen.

© meinhardt.info

AKTIONSBÜNDNIS RHEINMETALL ENTRÜSTEN!

c/o Armin Lauven, ArminLauven@gmx.de; 0228 31 42 87 // 0157 51 64 64 80

Presse- und Fototermin: 11.5.21, 11 Uhr, Düsseldorf, Rheinmetallplatz 1

Bonn/Düsseldorf, den 10.5.2021

Protest gegen Rheinmetall am 11. Mai in Düsseldorf, 11-12 Uhr

Mit einer Bombenattrappe wird das Bündnis „Rheinmetall entrüsten“ am 11. Mai 2021 gegen die Rüstungsproduktion des Konzerns demonstrieren. Die „Bombe“ sowie eine groß dimensionierte „Blut-Aktie“ sollen zeigen, dass Rheinmetall Verantwortung trägt für die Opfer von Kriegen, wie aktuell im Jemen, wo mit Rheinmetall-Bomben zivile Ziele angegriffen werden. Die Hauptversammlung wird von den „Kritischen Aktionären“ und den Demonstrierenden aufgefordert, den Vorstand nicht zu entlasten. Dieser habe die menschenrechtlich gebotenen Sorgfaltspflichten bei Rüstungsexporten nicht eingehalten.

Im Rahmen einer Mahnwache und Kundgebung vor der Konzernzentrale werden die Rüstungsproduktion und die Waffenexportpolitik von Rheinmetall kritisiert. Von der Bundesregierung wird ein strenges Rüstungsexportkontrollgesetz gefordert, das auch die Schlupflöcher für Waffenexporte über Tochterfirmen oder via multilateraler Produktionen verhindern soll.

Derweil spricht Rheinmetall von einem „Superzyklus“ und erfreut sich am 2%-Aufrüstungs-Ziel der NATO. Konzernchef Papperger registriert für „Rheinmetall Defence“ Umsatz- und Gewinnsteigerungen sowie volle Auftragsbücher. Die Demonstrierenden kritisieren seine Rolle als rüstungspolitischen Scharfmacher. Dies zeige sich z.B. in seinen Äußerungen zur Bedrohung durch Russland und in seiner Funktion als Präsident des Bundes der Deutschen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie (BDSV). Die Verquickungen zwischen Politik und Kriegswaffenindustrie müssen beendet werden, fordert das Bündnis „Rheinmetall entrüsten!“. So sei es skandalös, dass der ehemalige Verteidigungsminister Franz-Josef Jung (CDU) und der ehemalige Entwicklungshilfeminister Dirk Niebel (FDP) nach ihrer Amtszeit Posten als Aufsichtsrat bzw. Berater von Rheinmetall eingenommen haben.

An der von der pax christi-Gruppe Bonn koordinierten Aktion sind u.a. die „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!“, die "Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte Kriegsdienstgegner“ (DFG-VK), das Netzwerk Friedenskooperative und die Stiftung ethecon beteiligt. Bei der Kundgebung werden Tilmann Massa für die Kritischen Aktionäre und Kathrin Vogler als Bundestagsabgeordnete sprechen. Des Weiteren werden Redebeiträge von Felix Oekentorp von der DFG-VK/NRW, Renate Fest vom Düsseldorfer Friedensforum und Niklas Hoves von der Stiftung ethecon gehalten.

Parallel zur Aktion in Düsseldorf ruft die „Friedensaktion Lüneburger Heide“ am 11.5. um 10.55 Uhr zu einer Protestaktion vor der Rheinmetall-Niederlassung in Unterlüß auf.

Für das Aktionsbündnis „Rheinmetall entrüsten“:

Martin Singe, martin.singe@t-online.de 0228.264615 / 0177.5864147

Armin Lauven, ArminLauven@gmx.de 0228.314287 / 0157.51646480

Der Aktionsaufruf hat folgenden Wortlaut:

https://www.friedenskooperative.de/sites/default/files/datei/rheinmetall-entruesten-4223.pdf

Aktionsaufruf