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Silly: Vaterland

Mit dem Song "Vaterland" möchte die Band Silly zum Nachdenken über Rüstungsexporte anregen.

© meinhardt.info

Medienberichte 2020

Lesen Sie hier Medienberichte rund um die Aktivitäten der Aktion Aufschrei und ihrer Bündnismitglieder sowie über anderere Aktionen zum Thema Waffenhandel.

Auftakt der Volksinitiative gegen Rüstungsexporte

In Hamburg hat sich die Volksinitiative gegen Rüstungsexporte gegründet. Zum Auftakt ihrer Aktivitäten veranstaltete sie am 9. Oktober auf dem Rathausplatz in Hamburg eine Kundgebung. Bereits am 7. Oktober fand eine Pressekonferenz statt (siehe Pressemitteilung vom 01.10.2020).

Die dunkle Seite der Hansestadt sind die Waffenexporte, neues-deutschland.de, 11.10.2020
Krieg und Frieden: Hamburger Volksinitiative gegen Rüstungsexporte startet Kampagne, evangelisch.de, 09.10.2020
Verbot von Rüstungsexporten: Keine Waffen mehr aufs Schiff, taz.de, 08.10.2020
Initiative sammelt Unterschriften gegen Rüstungsexporte, rtl.de/dpa, 07.10.2020
Außenhandel: Initiative sammelt Unterschriften gegen Rüstungsexporte, zeit.de/dpa, 07.10.2020
Initiative sammelt Unterschriften gegen Rüstungsexporte, sueddeutsche.de/dpa, 07.10.2020

Rüstungsexportverbot für die Vereinigten Arabischen Emirate wegen Menschenrechtsverletzungen und Kriegsverbrechen im Jemen

Angesichts eines UN-Berichtes zu den Menschenrechtsverletzungen und Kriegsverbrechen im Jemen fordert Aktion Aufschrei, die Waffenexporte an die Vereinigten Arabischen Emirate zu stoppen, und ein Rüstungsexportkontrollgesetz (siehe Pressemitteilung vom 29.09.2020).

Pax Christi fordert Waffenexportverbot für Jemen-Konfliktparteien: Bundesregierung an Kriegsverbrechen mitschuldig, domradio.de, 29.09.2020

Protest- und Kunstaktion der „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!“: „Rüstungsexporte können tödlich sein“

Friedensaktivist*innen protestierten am 21. September anlässlich des Internationalen Weltfriedenstages und zum Auftakt der Aktionswoche gegen Rüstungsexporte mit einer Kunstaktion vor dem Wirtschaftsministerium in Berlin gegen die Rüstungsexportpolitik der Bundesregierung und für ein Rüstungsexportkontrollgesetz (siehe Pressemitteilung vom 21.09.2020).

„Aktion Aufschrei“Rüstungsgegner protestieren mit künstlicher Blutspur vor Altmaier-Ministerium, deutschlandfunk.de, 22.09.2020
Friedensaktivisten protestierten am Montag anlässlich des Internationalen Weltfriedenstages vor dem Wirtschaftsministerium in Berlin gegen Rüstungsexporte, jungewelt.de, 22.09.2020

NS-Skandal bei Heckler & Koch: Kritische Aktionär*innen H&K fordern völlige Neuorientierung beim führenden deutschen Kleinwaffenhersteller

Unlängst wurde durch einen Bericht der „Bild am Sonntag“ die Nazi-Vergangenheit des Firmengründers von Heckler & Koch bekannt. Die kritischen Aktionär*innen des Unternehmens fordern nun einen unabhängigen Historikerbericht zur Firmengeschichte, die Erweiterung des Opferfonds sowie eine neue Namensgebung für die Heckler-&-Koch-Gruppe und die Heckler-&-Koch-Straße (siehe Pressemitteilung).

Historiker soll Geschichte von Heckler beleuchten, schwarzwaelder-bote.de, 08.09.2020
Rüstung / Nazi-Schatten auf Heckler & Koch – Deutsche Waffenschmiede in luxemburgischer Holding, tageblatt.lu, 08.09.2020
Waffenkonzern: Nazi-Schatten auf Heckler & Koch, dpa/schwarzwaelder-bote.de, 07.09.2020
Vorwürfe gegen Waffenhersteller Firmengründer von Heckler und Koch in Nazi-Verbrechen verstrickt?, swr.de, 07.09.2020

Heckler-&-Koch Hauptversammlung 2020: Kritische Aktionäre fordern Einhaltung der „Grüne-Länder-Strategie“

Am 27. August fand die diesjährige Hauptversammlung der Aktionäre von Heckler & Koch statt. Aufgrund der Coronapandemie wurde sie allerdings ausschließlich virtuell abgehalten. Aufschrei-Sprecher Jürgen Grässlin von den Kritischen Aktionären Heckler & Koch (KA) hat zwei Gegenanträge gestellt und gemeinsam mit Ruth Rohde von den KA zudem einen Fragenkatalog, der insgesamt 123 Fragen umfasst, eingereicht (siehe hier).

Brasilien "nicht belieferungsfähig": Keine Heckler&Koch-Waffen mehr für Bolsonaro, blogs.taz.de, 30.08.2020
Halbjahresbilanz 2020 Heckler & Koch macht 7,6 Millionen Euro Gewinn, swr.de, 28.08.2020
Exporte in Nicht-Nato-Staaten: Heckler & Koch in Kritik, schwaebische.de, 28.08.2020
Rüstungsindustrie Lieferung nur in sichere Länder, hz.de, 28.08.2020
Waffenexporte in Nicht-Nato-Staaten: Heckler & Koch in der Kritik, schwarzwaelder-bote.de, 28.08.2020
Exporte in Nicht-Nato-Staaten: Heckler & Koch in Kritik, stimme.de, 28.08.2020
Exporte in Nicht-Nato-Staaten: Heckler & Koch in Kritik, sueddeutsche. de, 28.08.2020
Neuer Investor will die Schulden von Heckler & Koch abbauen, handelsblatt.com, 28.08.2020
Machtwechsel bei Heckler & Koch, neues-deutschland.de, 28.08.2020
Heckler und Koch: Von Waffen und Honig, nrwz.de, 27.08.2020
Hauptversammlung bei Waffenhersteller Heckler & Koch, swr.de, 27.08.2020
Heckler und Koch: „Grüne-Länder-Strategie“ nicht konsequent umgesetzt?, nrwz.de, 25.08.2020
Heckler und Koch: „Erfolgreich und profitabel“, nrwz.de, 26.08.2020

Über die neue Unternehmensstrategie von Heckler & Koch

Der Journalist Martin Himmelheber beschäftigt sich in einem ausfürhlichen Artikel in der Kontext:Wochenzeitung mit der neuen Unternehmensstrategie von Heckler & Koch und führt aus, warum die Waffenschmiede nicht über eine Rüstungskonversion nachdenkt. Auch mit Aufschrei-Sprecher Jürgen Grässlin hat er gesprochen. Der sieht zum Beispiel die neue sogenannte Grüne-Länder-Strategie äußerst kritisch und rät dem Unternehmen zu einer Umstellung auf eine nachhaltige zivile Fertigung. Das Gespräch mit Jürgen Grässlin wurde als Interview auch in der NRWZ veröffentlicht.

Heckler und Koch: Die freundliche Waffenschmiede, kontextwochenzeitung.de, 24.06.2020
Jürgen Grässlin: „Heckler und Koch höhlt eigene Vorgaben aus“
, nrwz.de, 24.06.2020

„Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!“ hat erneut Strafanzeige gegen SIG Sauer wegen illegaler Waffenexporte – nach Mexiko, Kolumbien und Nicaragua

Die Kampagne „Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!“ hat am 30. April 2020 über ihren Tübinger Rechtsanwalt Holger Rothbauer erneut Strafanzeige gegen das Rüstungsunternehmen SIG Sauer gestellt - dieses Mal wegen illegaler Waffenlieferungen nach Mexiko und Nicaragua und sowie erneut nach Kolumbien. (Pressemitteilung vom 12.06.2020)

Emsdetten: Sig Sauer wegen Waffenexporten erneut angezeigt, mv-online.de, 15.06.2020
SIG Sauer wegen Waffenexporten nach Kolumbien, Mexiko und Nicaragua angezeigt, america21.de, 14.06.2020
Rüstungskritiker stellen Anzeige gegen Sig Sauer, evangelisch.de, 12.06.2020

Sig Sauer produziert künftig nicht mehr in Deutschland

Medienberichten zufolge wird Sig Sauer seine Waffenfabrik in Eckernförde zum Jahresende schließen. Gründe seien unter anderem Standortnachteile in Deutschland. Aufschrei-Sprecher Jürgen Grässlin begrüßt diesen Schritt in einer Pressemitteilung und wertet dies als einen Erfolg der Friedensarbeit.

Waffenfabrik macht dicht, neues-deutschland.de, 06.06.2020
Nach illegalen Waffendeals in Lateinamerika: Sig Sauer schließt in Deutschland, amerika21.de, 06.06.2020

Protestaktion vor der Rheinmetallzentrale in Düsseldorf: Rheinmetall entrüsten - keine Munitionslieferungen an die Kriegsherren in Syrien, Libyen und dem Jemen

Am 19. Mai fand die diesjährige Hauptversammlung des Rheinmetall-Konzerns statt –coronabedingt allerdings nur online. Medienvertreter bekamen laut einem Bericht der Welt keinen Zugang zu dem virtuellen Trefen, angeblich wegen sicherheitstechnischer Herausforderungen und dem relativ kurzfristigen Wechsel von der Präsenz- zur Internethauptversammlung.

Zu Beginn der Online-Hauptversammlung protestierten Aktivisten offline in Düsseldorf vor der Unternehmenszentrale mit kreativen Aktionen gegen die Rüstungs- und Munitionsexporte von Rheinmetall in Kriegs- und Krisengebiete. Eingeladen zu den Protesten hatten Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!, das Netzwerk Friedenskooperative sowie andere friedenspolitische Gruppen (siehe auch Aktionsbericht, Pressemitteilung). Hierzu waren Journalisten ausdrücklich eingeladen.

Waffenexporteur: Kriegstreiber heimgesucht, Ausgabe vom 20.05.2020, Seite 1 / Titel, jungewelt.de, 20.05.2020
Metallindustrie - Düsseldorf: Offline-Proteste bei Rheinmetall, dpa/sueddeutsche.de, 19.05.2020
Kritik an Rüstungskonzern: Demo vor Rheinmetall-Zentrale in Düsseldorf, dpa/rp-online.de, 19.05.2020
Kritik an der Rüstungsindustrie: Offline-Proteste gegen Rheinmetall, dpa/taz.de, 19.05.2020
Offline-Proteste bei Rheinmetall - Parallele Online-Hauptversammlung, dpa/focus.de, 19.05.2020
Offline-Proteste bei Rheinmetall - Parallele Online-Hauptversammlung, dpa/handelsblatt.com, 19.05.2020
Offline-Proteste bei Rheinmetall - Parallele Online-Hauptversammlung, dpa/onvista.de, 19.05.2020

Berliner Jugendliche sammeln Unterschriften gegen Waffenexporte

Wie die Berliner Woche berichtet, haben Jugendliche aus Charlottenburg anlässlich des Jahrestags des Weltkriegsendes vor 75 Jahren am 8. Mai Unterschriften gegen Krieg und Waffenhandel gesammelt und diese an Bundeskanzlerin Angela Merkel geschickt. Auch Aufschrei-Sprecherin Christine Hoffmann kommt in dem Bericht zur Wort.

Ein Zeichen für den Frieden: Jugend wendet sich mit Anti-Kriegs-Aktion an höchste Stelle, berliner-woche.de, 12.05.2020

Ostermärsche 2020: Virtueller Protest und weitere neue Aktionsformen

Coronabedingt konnten die Ostermarschaktionen in diesem Jahr nicht wie sonst auf der Straße stattfinden. Stattdessen wurden ganz neue Aktionsformen geschaffen, an denen sich die Menschen auch von zu Hause aus beteiligen konnten - sowohl im digitalen Bereich als auch dadurch, dass sie Fenster und Balkone mit Friedensfahnen dekorierten. mehr

Was soll in einem Rüstungsexportkontrollgesetz geregelt sein?

Susanne Weipert, Referentin für Rüstungsexporte und Koordinatorin der Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel! stellt in einem Artikel in der Zeitschrift "FriedensForum" dar, was in einem Rüstungsexportkontrollgesetz festgeschrieben werden müsste, um den Export von Waffen wirksam zu stoppen.

Für ein Rüstungsexportkontrollgesetz bis zur nächsten Bundestagswahl, FriedensForum Nr. 2-2020

ARD-Themenabend zu illegalem Waffenhandel von Heckler & Koch mit Mexiko

Am 1. April brachte das Erste erneut einen ganzen Themenabend zu deutschen Waffenexporten. Dabei wurde sowohl der Spielfilm "Meister des Todes 2" von Regisseur Daniel Harrich als auch seine Dokumentation "Tödliche Exporte – Rüstungsmanager vor Gericht" gezeigt. Für die Aktion Aufschrei waren Rechtsanwalt Holger Rothbauer und Aufschrei-Sprecher Jürgen Grässlin – wie schon beim ersten ARD-Themenabend 2015 – aktiv involviert. Die beiden hatten das Strafverfahren gegen Heckler & Koch mit einer Strafanzeige in Gang gebracht,

Rüstungskritiker Jürgen Grässlin: GESICHT DER WOCHE: In einer neuen Rolle, badische-zeitung.de, 05.04.2020
ARD-Themenabend Rüstungshandel: Planet der Waffen, taz.de, 01.04.2020
RD-Themenabend Waffenexporte: Das Drama von Ursache und Wirkung, sueddeutsche.de, 01.04.2020
„Meister des Todes 2“: Eine Hand wäscht die andere, fr.de, 01.04.2020
Entwaffnend, merkur.de, 01.04.2020
Themenabend Fiktion und Realität gemixt, hz.de, 01.04.2020
„Meister des Todes 2“ im Ersten : Die Warlords von nebenan, faz.net, 01.04.2020
ARD Themenabend "Waffenhandel": Daniel Harrich: Die Deutschen bleiben "Meister des Todes", abendzeitung-münchen.de, 31.03.2020
ARD zeigt Film über deutsche Waffen, die mexikanische Studenten töteten, badische-zeitung.de, 31.03.2020
„Meister des Todes 2“: ARD-Themenabend zum deutschen Rüstungsexport, berliner-zeitung.de, 31.03.2020
TV-Vorschau: „Meister des Todes 2“: Waffenhändler auf der Anklagebank, stuttgarter-zeitung.de, 31.03.2020
“Tatort”-Star Axel Milberg: “Wir dürfen keine Bananenrepublik werden”, rnd.de, 31.03.2020

Kontextwochenzeitung: Interview mit Regisseur Daniel Harrich und Aufschrei-Anwalt Holger Rothbauer

Der Regisseur Daniel Harrich hat bereits mehrere Filme zum Thema Waffenexporte gemacht – zum Beispiel die Dokumentation "Tödliche Exporte" sowie den Spielfilm "Meister des Todes". Am ersten April kommen Fortsetzungen davon ins Fernsehen. Die ARD zeigt im Rahmen eines Themenabends den Spielfilm "Meister des Todes 2" und anschließend die Dokumentation "Tödliche Exporte 2". Die Kontextwochenzeitung sprach aus diesem Grund nicht nur ausführlich mit dem Filmemacher, sondern auch mit Aufschrei-Anwalt Holger Rothbauer.

"Fort ist fort", kontextwochenzeitung.de, 18.03.2020

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