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Silly: Vaterland

Mit dem Song "Vaterland" möchte die Band Silly zum Nachdenken über Rüstungsexporte anregen.

© meinhardt.info
Mahnwache der Friedensgruppe Lüdenscheid am 22.10.2011 für Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!

Mahnwache der Friedensgruppe Lüdenscheid

Unterschriften für Rüstungs- exportverbot gesammelt

Erneut verteilte die Friedensgruppe vor dem Rathaus das Kampagnen-Faltblatt und sammelte weitere Unterschriften. Sie hat weitere Aktivitäten angekündigt, wie aus dem folgenden Bericht an die Medien hervorgeht.

Die deutschen Exporte von Kriegswaffen und Rüstungsgütern haben sich in den letzten Jahren verdoppelt. Zu den Empfängern deutscher Waffen, Rüstungsgüter und Lizenzen zählen auch Diktaturen und autoritäre Regime, welche die Menschenrechte mit Füßen treten.

Auch deshalb lautet eine zentrale Forderung der Kampagne „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!“ die Klarstellung des Art. 26 (2) GG durch den Zusatz: „Kriegswaffen und sonstige Rüstungsgüter werden grundsätzlich nicht exportiert. Das Nähere regelt das Rüstungsexportgesetz.“

Bis zum Jahr 2013, dem Jahr der nächsten Bundestagswahl, will man den Forderungen durch Aktionen und Unterschriftensammlungen weiter Nachdruck verleihen. Die Friedensbewegung bekommt zunehmend auch prominente Unterstützung. So hat die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, eine der mitgliederstärksten Organisationen hierzulande, auf ihrem Bundeskongress (Sept. 2011) die Unterstützung der Kampagne beschlossen. Neue Schirmherrin der Kampagne ist die ehemalige EKD-Ratsvorsitzende Margot Käßmann.

Am vergangenen Samstag nun setzte die Lüdenscheider Friedensgruppe ihr im Sommer erfolgreich begonnenes Mitwirken in dieser Kampagne auf dem Sternplatz fort. Bei strahlendem Sonnenschein konnten viele Flugblätter verteilt werden. Zudem wurde mit interessierten Lüdenscheidern auch kontrovers diskutiert und einige weitere Unterschriften gesammelt. Die gute Resonanz in der Bevölkerung unterstreiche die Richtigkeit und das große Interesse der Forderung nach einem Rüstungsexportverbot und letztendlich einer Entmilitarisierung der Politik. Daher werde man die Kampagne auch in Lüdenscheid in regelmäßigen Abständen weiter fortführen.

http://www.friedensgruppe-luedenscheid.de