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© meinhardt.info
Kongress "Zielscheibe Mensch"

Zielscheibe Mensch - Internationaler Kongress zu den sozialen und gesundheitlichen Folgen des globalen Kleinwaffenhandels

Vom 30. Mai bis 02. Juni 2013 fand in Villingen-Schwenningen der erste internationale Kongress zu den sozialen und gesundheitlichen Folgen des globalen Kleinwaffenhandels "Zielscheibe Mensch" statt. Damit wurde erstmals ein internationaler Kleinwaffenkongress in einer Region abgehalten, in der die Waffen produziert werden. Denn nicht weit von Villingen-Schwenningen liegt Oberndorf und hier ist Heckler & Koch ‑ einer der führenden Kleinwaffenhersteller Europas ‑ beheimatet.

Organisiert wurde die Tagung von den Internationalen Ärzten für die Verhütung des Atomkrieges / Ärzte in sozialer Verantwortung (IPPNW) in Zusammenarbeit unter anderem mit der Kampagne „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel“. Und sie war ein großer Erfolg: Etwa 300 TeilnehmerInnen aus 28 Ländern aus Europa, Australien, Südostasien, dem Vorderen Orient bis hin zu Afrika, Nord- und Lateinamerika kamen, um sich über die Wirkungen von Kleinwaffen auszutauschen. In zahlreichen Vorträgen und Podiumsdiskussionen sprachen international renommiert Experten über die globalen Folgen und die konkreten Auswirkungen des Kleinwaffenhandels für die betroffenen Menschen.

Für die Kampagne „Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel“ sprachen Jürgen Grässlin zum Thema "Heckler & Koch: Das tödlichste Unternehmen Europas" und Christine Hoffmann über "Lösungsansätze und Aktionen: Perspektiven auf internationaler, regionaler und nationaler Ebene". Außerdem boten Mitglieder von „Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!“ mehrere Workshops rund um das Thema Kleinwaffenhandel an.

Zur Unterstützung des Kongresses radelten rund 30 Ärzte aus aller Welt im Vorfeld der Tagung (vom 26. bis 29. Mai) von Ulm nach Villingen-Schwenningen. Ziel der Biketour war, die Bevölkerung auf den Kongress aufmerksam zu machen und über die Auswirkungen des globalen Waffenhandels zu informieren. Außerdem führten die Radtour-Teilnehmer mehrere öffentliche Aktionen durch, wie beispielsweise eine Aktion vor der Waffenfabrik Walther in Ulm.

Am 1. Juni fand außerdem eine Exkursion der Kongressteilnehmer nach Oberndorf zu Heckler&Koch statt. Dort wurde vor den Toren der Waffenschmiede ein Chorkonzert abgehalten.

Weitere Informationen

Flyer mit Details

Fahrradtour gegen Kleinwaffenhandel

Zur Unterstützung des Kongresses fand vom 26. bis 29. Mai 2013 eine Radtour von Ulm nach Villingen statt. Einen ausführlichen Bericht dazu finden Sie hier.