Startseite
  Suche 

 

Mitmachen:

Aktionspostkarte an Wirtschaftsminister Peter Altmaier: Tödliche Exporte verbieten! mehr

Mitmachen:

Aktionspostkarte an Bundeskanzlerin Angela Merkel: Jemen | Made in Germany mehr

Mitmachen:


ENAAT-Petition: EU – Investiere nicht in Waffen! mehr

Materialien:

Kampagnenflyer

Das Kampagnenfaltblatt zum Verteilen oder Auslegen an Infoständen mehr

Bücher:

Titelblatt von Grässlin, Harrich und Harrich-Zandberg: Netzwerk des Todes

Netzwerk des Todes - Das Enthüllungsbuch zum TV-Ereignis „Tödliche Exporte“ mehr

Bücher:

Schwarzbuch Waffenhandel - Wie Deutschland am Krieg verdient mehr.

Silly: Vaterland

Mit dem Song "Vaterland" möchte die Band Silly zum Nachdenken über Rüstungsexporte anregen.

© meinhardt.info

Empfang der Friedensreiter

Bericht von Pax Christi Regionalstelle Osnabrück/Hamburg

Bei bestem Sommerwetter empfing die Osnabrücker Unterstützergruppe der Kampagne „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!“(14 kirchliche und gesellschaftliche Gruppen) am 27. Juli die neun Friedensreiter sowie weitere Aktive auf Drahteseln und zu Fuß der Initiative Friedensritt.

In Anlehnung an den historischen Ritt der Friedensreiter des Westfälischen Friedens veranstaltete die Initiative in diesem Jahr einen Ritt von Münster nach Osnabrück unter dem Motto „Der Frieden ist Geschichte – deutsche Waffen töten in aller Welt“.

Unter großer Teilnahme von Besuchern sowie auch von Presse, Funk und Fernsehen zogen sie auf dem Domplatz und untermauerten ihr Anliegen nach einem Stopp von Waffenexporten in einem Straßentheater und Redebeiträgen. „Erst profitieren wir von den Rüstungsexporten und den Lizenzvergaben zum Nachbau von deutschen Waffen und anschließend beweinen wir die Toten.“ Gegen solch heuchlerisches Handeln protestiert die Initiative Friedensritt.

Von der Osnabrücker Unterstützergruppe wurden neben dem Verkauf von „Waffeln statt Waffen“, Infotafeln, Unterschriften gegen Rüstungsexport und Diskussionsgelegenheiten die Bürgermeisterin Jabs-Kiesler, der Generalvikar Theo Paul vom Bistum und die Diakoniepastorin Frau Schmidtke vom Ev. Luth. Kirchenkreis zu Statements eingeladen. Forderungen wie: Dass an Rüstung kein Geld verdient werden darf, dass das Genehmigungsverfahren für den Waffenhandel mehr Transparenz und verbindlichere Regelungen nötig hat sowie Modelle von ziviler Konfliktbearbeitung stärker gefördert werden müssen, geben einen Einblick in die sehr deutlichen Aussagen. Die Konversionsversion „Schwerter zu Möhrchen“ der Friedensreiter wurde von Frau Schmidtke aufgegriffen und sie spendete den Pferden eine Tüte Möhren.

Eine gelungene Veranstaltung, die dank NDR-Fernsehen und dpa-Meldungen auch überregional in den Medien Beachtung fand.

Weitere Infos:

Medienberichte über den Friedensritt 2013
Website von Friedensritt

Nach oben