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© meinhardt.info

Rote Hände vor dem Reichstag: Keine deutschen Waffen in Kinderhände!

Laut einem Bericht von terre des hommes haben am 12. Februar, dem Red Hand Day, rund 60 Berliner Schülerinnen, Schüler und Erwachsene mit roten Händen auf der Wiese vor dem Berliner Reichstag gegen den Missbrauch von Kindern als Soldaten und gegen Waffenexporte in Krisengebiete protestiert.

Der Red Hand Day ist der Welttag gegen den Einsatz von Kindersoldaten. Er findet seit 2003 jährlich am 12. Februar statt. In diesem Jahr stand er unter dem Motto: „Keine Waffen in Kinderhände - Waffenexporte stoppen!“.

Wie terre des hommes in einer Pressemitteilung erklärt, werden 250.000 Mädchen und Jungen in aller Welt in kriegerischen Auseinandersetzungen als Soldaten missbraucht. Sie müssen mit der Waffe in der Hand kämpfen und diese Waffen stammen auch aus deutscher Produktion. Schließlich ist die Bundesrepublik der drittgrößte Waffenexporteur der Welt und hat laut aktuellem Rüstungsexportbericht der Bundesregierung zuletzt mehr Kleinwaffen ausgeführt als jemals zuvor. „Die Zahl der deutschen Kleinwaffenexporte hat sich im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt. Diese Überflutung von Krisengebieten mit deutschen Waffen muss dringend gestoppt werden“, fordert Ralf Willinger, Kinderrechtsexperte von terre des hommes und Sprecher des Deutschen Bündnisses Kindersoldaten. „Kleinwaffen und Munition aus deutscher Produktion werden mit Genehmigung unserer Regierung in Kriegs- und Krisengebiete geliefert und gelangen dann – legal oder auch illegal – in die Hände von Kindern und Jugendlichen.“

Diese Kinder zu schützen und Waffenexporte in Krisengebiete, insbesondere in Länder, in denen Kindersoldaten eingesetzt werden, gesetzlich zu verbieten, sind die zentralen Forderungen des Deutschen Bündnisses Kindersoldaten anlässlich des „Red Hand Day“. Zudem dürfe es generell keine Vergabe mehr von Produktionslizenzen für Waffenfabriken und keine Exportkreditgarantien für Waffenexporte geben, fordert terre des hommes. Denn gäbe es nicht so viele auch von Kindern leicht zu bedienenden Waffen in Kriegsgebieten, gäbe es auch weniger Kindersoldaten und zivile Opfer.

Unterstützt wird die Aktion Rote Hand unter anderem von terres des hommes, amnesty international und UNICEF.

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