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Silly: Vaterland

Mit dem Song "Vaterland" möchte die Band Silly zum Nachdenken über Rüstungsexporte anregen.

© meinhardt.info

 

Red Hand Day 2015: „Keine Waffen in Kinderhände - Waffenexporte stoppen!“

Seit 2003 findet jährlich am 12. Februar der Red Hand Day - der internationale Aktionstag gegen den Einsatz von Kindersoldaten – statt. Unterstützt wird diese weltweite Initiative vom Deutsche Bündnis Kindersoldaten, in dem sich unter anderem terre des hommes sowie Amnesty International, Human Rights Watch und UNICEF engagieren.

Anlässlich des diesjährigen Red Hand Day wies das Bündnis darauf hin, dass Deutschland nach wie vor die Empfehlungen der Vereinten Nationen missachtet. Denn die Bundeswehr werbe und rekrutiere weiterhin Minderjährige. Außerdem liefere Deutschland als drittgrößter Waffenexporteur weiterhin Waffen in Länder, in denen bewaffnete Konflikte herrschen und Kinder als Soldaten rekrutiert werden, oder die solche Länder durch Waffenlieferungen unterstützen, wie Indien, Kolumbien, Saudi-Arabien und Pakistan.

So habe Deutschland an Indien und Saudi-Arabien im Jahr 2013 Tausende moderner Sturm- und Maschinengewehre geliefert. Diese sogenannten Kleinwaffen fordern laut dem Bündnis Kindersoldaten aber die meisten Todesopfer unter Zivilisten, insbesondere unter Kindern. Kleinwaffen seien leicht zu bedienen und würden auch von Kindersoldaten eingesetzt.

"Wir fordern deshalb die Bundesregierung auf, dringend ein Rüstungsexportgesetz zu verabschieden, das Waffenexporte in Länder mit bewaffneten Konflikten und Menschenrechtsverletzungen verbietet, insbesondere wenn in diesen Ländern Kinder als Soldaten eingesetzt werden", sagte Ralf Willinger, Kinderrechtsexperte von terre des hommes und Sprecher des Deutschen Bündnis Kindersoldaten. Willinger zufolge werden die Rüstungsexportrichtlinien der Bundesregierung und der Gemeinsame Standpunkt der EU zu Rüstungsexporten nicht eingehalten. Da sie keinen Gesetzesrang haben, bleiben sie unverbindlich und können nicht eingeklagt werden.

pax christi Limburg sammelt 50 rote Hände

Am 12. Februar unterstützten Aktive von pax christi Limburg, der EKHN, der DFG-VK und der Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel den Red Hand Day. An einem Infostand an der Hauptwache in Frankfurt informierten sie über die Auswirkungen deutscher Rüstungsexporte auf junge Menschen und sammelten in kurzer Zeit 50 rote Hände gegen Waffenexporte und den Missbrauch von Kindern als SoldatInnen. Die Hände gehen nun an die Frankfurter Bundestagsabgeordneten.

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