Startseite
  Suche 

 

Mitmachen:

Aktionspostkarte an Wirtschaftsminister Peter Altmaier: Tödliche Exporte verbieten! mehr

Mitmachen:

Aktionspostkarte an Bundeskanzlerin Angela Merkel: Jemen | Made in Germany mehr

Mitmachen:


ENAAT-Petition: EU – Investiere nicht in Waffen! mehr

Materialien:

Kampagnenflyer

Das Kampagnenfaltblatt zum Verteilen oder Auslegen an Infoständen mehr

Bücher:

Titelblatt von Grässlin, Harrich und Harrich-Zandberg: Netzwerk des Todes

Netzwerk des Todes - Das Enthüllungsbuch zum TV-Ereignis „Tödliche Exporte“ mehr

Bücher:

Schwarzbuch Waffenhandel - Wie Deutschland am Krieg verdient mehr.

Silly: Vaterland

Mit dem Song "Vaterland" möchte die Band Silly zum Nachdenken über Rüstungsexporte anregen.

© meinhardt.info

Kampagne „Made in Germany“ im ADC-Wettbewerb ausgezeichnet

Rund ein Jahr nachdem die aufsehenerregenden Plakate in Berlin hingen, ist die Kampagne „Made in Germany“ der „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!“ gleich zweimal beim deutschen Wettbewerb des „Art Directors Club“ gewürdigt worden. Die hochkarätig besetzte Jury verlieh der Arbeit sowohl in der Kategorie „Print“ als auch in der Kategorie „Out of Home“ (Außenwerbung) einen bronzenen Nagel. Damit werden außerordentlich kreative Arbeiten der jeweiligen Kategorie ausgezeichnet.

Über die Kampagne „Made in Germany“
Mit milliardenschweren Rüstungsexporten in Krisenregionen verändert Deutschland das Gesicht dieser Welt – zum Beispiel im Jemen. Seit 2015 hat die Bundesregierung Rüstungsexporte im Wert von über 6,3 Milliarden Euro an Länder der Jemen-Kriegskoalition genehmigt. Dabei stehen Rüstungsexporte an kriegführende Länder wie Saudi-Arabien oder die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) im eklatanten Widerspruch zu nationalen und europäischen Grundsätzen. Diesen Missstand machte die Kampagne „Made in Germany“ zum Thema.

Drei eindrucksvollen Motive wurden vom Hamburger Standort der Kreativagentur „Scholz & Friends“ für die Kampagne entwickelt. Sie stehen symbolisch für drei Orte, an denen Waffen und Rüstungsgüter deutscher Rüstungsunternehmen Leid und Zerstörung bringen: Aden und Saada im Jemen und Afrin in Syrien. Erst auf den zweiten Blick fällt auf, dass die bedrückenden Kriegsszenen, Ruinen und Feuer in den Farben Schwarz, Rot und Gold leuchten.

Die „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!“ schaltete die Motive an Pfingsten 2019 auf Großplakaten im U-Bahnhof „Französische Straße“ in Berlin-Mitte unweit des Regierungsviertels. Gleichzeitig brachten wir 43.000 Aktionspostkarten an Bundeskanzlerin Angela Merkel, eine begleitende Kampagne in den Sozialen Medien und umfangreiche Hintergrundinformationen auf den Weg.

So trug die Kampagne zu der laufenden Diskussion über Waffenlieferungen in den Nahen und Mittleren Osten bei und schaffte eine neue Aufmerksamkeit für die verheerenden Folgen deutscher Rüstungsexporte. Der damals relativ neu verhängte Rüstungsexportstopp nach Saudi-Arabien wurde seitdem mehrmals verlängert.

Über den ADC-Wettbewerb
Der deutsche Wettbewerb des Art Directors Club (ADC) ist der größte Kreativwettbewerb im deutschsprachigen Raum. Einmal im Jahr wählt eine hochkarätig besetzte Jury unter den eingereichten Arbeiten von führenden Studios, Redaktionen, Unternehmen und Agenturen die Preisträger in verschiedenen Kategorien aus. In diesem Jahr fand die Preisverleihung am 15. Mai 2020 nur virtuell statt, eine Feier wird ggf. im Herbst nachgeholt.

Wir freuen uns sehr über die großartige Würdigung der Kampagne „Made in Germany“ mit zwei bronzenen Nägeln beim ADC-Wettbewerb 2020. Unser Dank und unsere Glückwünsche gehen an das Team von „Scholz & Friends“ für die gute Zusammenarbeit und die verdiente Auszeichnung seiner kreativen Arbeit!

"Made in Germany" - das steckt hinter den Plakatmotiven gegen deutsche Rüstungsexporte

Mit Rüstungsexporten in Krisenregionen verändert Deutschland das Gesicht dieser Welt – zum Beispiel in Syrien und im Jemen. Dort kommen Waffen und Rüstungsgüter zum Einsatz, an deren Herstellung deutsche Unternehmen beteiligt waren. Unsere künstlerische Motivserie »Made in Germany« macht deutlich, wie deutsche Rüstungsexporte in Krisenregionen Unterdrückung, Krieg und Gewalt ermöglichen. Sie ist auf Postkarten sowie im Juni auch auf Plakatwänden in Berlin zu sehen. Hier erfahren Sie mehr über die Hintergründe. mehr

Fotos von der Plakataktion in Berlin

Vom 8. bis 17. Juni 2019 hingen in Berlin-Mitte in der U-Bahn-Station „Französische Straße“ die Plakatmotive der Kampagne "Made in Germany". Darauf zeigt "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!", wie deutsche Rüstungsexporte in Krisenregionen Unterdrückung, Krieg und Gewalt ermöglichen. Wir haben Fotos von der Aktion für Sie zusammengestellt. weiter