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Das Kampagnenfaltblatt zum Verteilen oder Auslegen an Infoständen mehr

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Netzwerk des Todes - Das Enthüllungsbuch zum TV-Ereignis „Tödliche Exporte“ mehr

Bücher:

Schwarzbuch Waffenhandel - Wie Deutschland am Krieg verdient mehr.

Silly: Vaterland

Mit dem Song "Vaterland" möchte die Band Silly zum Nachdenken über Rüstungsexporte anregen.

© meinhardt.info

Weshalb wir uns für einen Stopp der Rüstungsexporte einsetzen

Wendela de Vries
Unglücklicherweise haben die Menschen in vielen Ländern keine demokratische Kontrollmöglichkeit über ihr Militär. Generäle und Präsidenten entscheiden darüber, extrem teure Waffen zu kaufen, ohne dass sie die Bevölkerung fragen. Als verantwortungsbewusste europäische Länder sollten wir solche Waffen nicht verkaufen. Wenn wir Sicherheit, Stabilität und Frieden wollen, auch für unsere eigenen Länder, sollten wir statt in Waffen in Bildung, Gesundheitswesen und Ernährung investieren. "Aktion Aufschrei" bringt die friedliche Stimme der deutschen Bevölkerung zum Ausdruck.
Tobias Schröer
Mehr Waffen bedeutet immer auch, dass das Risiko, dass die Waffen nicht gewollten Schaden anrichten, immer größer wird. Besonders Waffenlieferungen an autoritäre Regime führen langfristig nicht zu mehr Stabilität, sondern dass Konflikte immer gewalttätiger ausgetragen werden. Waffenexporte in Länder wie Saudi-Arabien sind daher meiner Meinung nach als Menschenrechtsverletzungen zu werten.
Martin Vehrenberg
Ich unterstütze die Kampagne, weil ich mich als Mitarbeiter eines Entwicklungdienstes aufgerufen fühle, unsere Projektarbeit vor Ort durch politische Einflussnahme hier bei uns zu begleiten. Deutsche Waffen tragen zu Gewalt gegenüber der Zivilbevölkerung und Unrecht in unseren Partnerländern bei. Ich möchte helfen, das künftig zu verhindern.
Ulli Thiel
"Rüstungsexport ist Völkermord" unter dieser Aussage stand eine Kampagne, in deren Rahmen die DFG-VK Baden-Württemberg Mitte der 1970-er-Jahre viele Veranstaltungen und Aktionen durchgeführt hat. Am Morden mit Waffen, die von deutschen Rüstungsschmieden hergestellt und exportiert werden, hat sich leider bis heute nichts geändert. Als absolut richtig und notwendig empfinden wir es, dass jetzt mit der "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel" ein neuer Anlauf unternommen wird, diese mörderische und verbrecherische Praxis zu stoppen, die bisher schon mehrere Millionen Tote sowie unzählige verstümmelte und traumatisierte Opfer zur Folge hat.
Stephan Brües
Wer Waffen produziert und verkauft, der begeht - meist in fernen Ländern und außerhalb der unmittelbaren Anschauung der Produzenten - ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit, er unterstützt unmittelbar einen Massenmord an Menschen. Das Motto des Bunds für Soziale Verteidigung (BSV), in deren Vorstand ich mich engagiere, ist "Konflikte gewaltfrei austragen - Militär und Rüstung abschaffen!" Rüstungsexporte sind die Voraussetzung dafür, dass Konflikte gewaltsam ausgetragen werden. Jeder Rüstungsexport, der erlaubt wird, spricht somit allen Beteuerungen der Politik Hohn, für den Frieden und zivile Konfliktbearbeitung einzutreten. Wir dürfen ihnen das nicht durchgehen lassen! Ich bin froh, dass diese Kampagne nun endlich durchgeführt wird. Ich werde sie im Namen meiner KollegInnen im BSV aktiv unterstützen.
Marion Küpker
Unglaublich, dass EADS der siebtgrößte Rüstungskonzern weltweit ist. Modernste Angriffswaffen - wie der Taurus Marschflugkörper - sind heute u.a. in Büchel in der Eifel stationiert. Auch hiermit wird gedroht, wodurch die Rüstungsnachfrage und damit der Export angekurbelt wird. Dieses schmutzige Geschäft zu beenden und das Geld für die wirklichen Bedürfnisse der Menschen auszugeben, kann nur in unser aller Interesse sein!
Dominic Kloos
Rüstungsexporte und damit verbundene kriegerische Auseinandersetzungen sind Ausdruck eines immer mörderischer werdenden kapitalistischen Systems. Ich unterstützte die „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel“, da sie ein Zeichen dagegen setzt.
Anton Kobel
Die Produktion und der Handel mit kriegsfähigen Waffen dient dem Töten und Ermorden von Menschen. Deshalb lehne ich diese Produktion und diesen Handel ab! Deren Verbot sollte in das Grundgesetz aufgenommen werden.
Mathias Kohler
Ich unterstütze die Aktion Aufschrei, weil ich es überhaupt nicht gut finde, wenn Deutschland weltweit der drittgrößte Waffenexporteur ist. Wenn unser Land Weltspitze sein soll, dann in der Entwicklung nachhaltiger Energiegewinnung ohne Atomkraft. Die Lieferung von 200 Leo-Panzern an das Regime in Saudi-Arabien macht erneut deutlich, dass der Export von Waffen endlich ein Ende finden muss.
Martin Sonnabend
Ich ärgere mich über die verschmierte Wand. ("Deutsche Waffen, deutsches Geld morden mit in aller Welt", gesehen am Linnenbauerplatz in Herford). Ich schäme mich für diese blutige Wahrheit. Ich frage mich: "Schrei(b)t unsere Presse wahr und laut genug?"
Roman Kamm
Es gibt keine zwei Seiten einer Münze, wenn es um Waffenhandel geht! An mir ist kein Kirchgänger verloren gegangen und mit der Katholische Kirche mit ihrer Doppelmoral braucht mir auch keiner zu kommen. Als rational und logisch denkender Mensch ist es allerdings selbst mir nicht möglich mich über die mindesten und einfachsten moralischen Grundregeln unserer menschlichen Gesellschaft einfach hinweg zu setzen. Eines der einfachsten und verständlichsten Dinge die mein Grosvater mir beigebracht hat ist: "Was Du nicht willst das man Dir tut, das füge auch keinem anderen zu!" Und nein, das hat nichts mit Kirche und Religion zu tun, das ist ein einfaches verständliches Prinzip. Waffenhandel in welcher Form auch immer ist mit diesem Grundprinzip der menschlichen Existenz absolut unvereinbar. Waffenhandel dient in einfachster Weise nur einem Zweck, der persönlichen Bereicherung. Und dies immer auf der Grundlage des Todes, oder der Verstümmelung Unschuldiger. Mit jeder einzelnen produzierten und exportierten Waffe verdient jeder einzelne von uns Geld und bereichert sich. Hierfür gibt es keine Ausnahmen wenn man die wirtschaftlichen Verkettungen unserer Industrie betrachtet. Jeder einzelne Cent auf welcher Bank auch immer ist am weltweiten Waffenhandel beteiligt. Wir sagen Nein zur Atomkraft weil wir glauben das uns das persönlich betrifft, aber das tut es nicht. Es betrifft alle Menschen auf dieser Welt! Wir glauben Waffenhandel und Export betrifft uns nicht, aber das tut es. Es betrifft alle Menschen auf dieser Welt! Auch uns!
Nikolai Reger
Ein so hoch hochtechnisiertes und wohlhabendes Land wie Deutschland, das höchste moralische Ansprüche an sich und andere stellt, kann es in meinen Augen nicht verantworten, Armut, Leid und Tod zu verkaufen!
Gabriele Thirion-Brenneisen
Mehr Waffen bedeuten ein Mehr an kriegerischer Auseinandersetzung. Deutschland ist einer der größten Waffenlieferanten der Welt. Das darf nicht sein. Hunger, Ressourcenknappheit, Staatenzerfall und vieles mehr können zu gewaltsamen Konflikten führen, die auch mit deutschen Waffen geführt werden. Diese Auseinandersetzungen werden als "neue Bedrohung" bezeichnet, die unsere Sicherheit gefährden würden. Und das Ganze soll dann weitere Waffenexporte rechtfertigen. Dieser Spirale der Gewalt kann nur durch eine kollektive Friedenssicherung Einhalt geboten werden, die die Ursachen von Ressourcenknappheit und Hunger bekämpft.
Hedwig Sauer-Gürth
Gewalt ist keine Lösung, Krieg zerstört das Leben - unsere Umwelt - auf Jahrzehnte. Aus persönlichen, menschlichen, moralischen, religiösen und ethischen Gründen ist es unverantwortlich Waffen jeder Art herzustellen und somit durch Export Gewinne zu erzielen. Friede kann nur durch gewaltfreie Aktionen und gewaltfreies Handeln erreicht werden, selbst wenn Opfer schwer zu ertragen sind. Deshalb unterstütze ich die Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!
Stefan Dengel
Ich unterstütze die Kampagne, weil ich damit auch einen Teil persönliche Verantwortung für unsere Gesellschaft übernehmen möchte, dass Menschen in einer friedlichen, sicheren und gerechten Welt leben können: Ohne von Waffen bedroht zu werden, die von uns verkauft wurden!
Ursula Völker
Die schweren Verletzungen, die der Einsatz von Waffengewalt verursacht, haben enorme medizinische und psychosoziale Konsequenzen. Jedes Todesopfer ist eines zu viel. Die deutschen Rüstungsexporte sind weltweit ein Risiko für Frieden und Gesundheit, das ich persönlich und in meiner Verantwortung als Ärztin nicht akzeptieren kann. Deshalb unterstütze ich die Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!
Ewald Andraschek
Ich unterstütze die Kampagne “ Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel ”, weil ich einen Beitrag dazu leisten will, für eine friedlichere und gerechtere Welt. Und weil ich auch der Meinung bin, dass Deutschland nicht länger mit seinen Waffenexporten zu weltweiter Gewalteskalation beitragen darf, besonders im Hinblick auf unsere unrühmliche Nazi-Vergangenheit. Wir sollten unser hohes, in der Welt geschätztes, technisches Know how nicht zur Herstellung von Waffen einsetzen, sondern für sinnvollere und friedlichere Dinge, und da gibt es eine ganze Menge nachzuholen. Wenn alle friedliebenden Menschen an einem Strang ziehen und die Aktion unterstützen, dann können wir es schaffen, dass die Rüstungsexporte verboten werden.
Sabine Farrouh
Als Ärztin muss ich laut meine Stimme erheben, wenn wegen des Profits der deutschen Rüstungsindustrie tausende von Menschen verletzt, verstümmelt und getötet werden. Ärzte haben die Verpflichtung, vorbeugend der Gesundheitserhaltung zu dienen, das Verbot des Waffenhandels kann ein Mittel dazu sein. Deshalb unterstütze ich die Aktion Aufschrei.
Christine Hoffmann
Ich unterstütze die Kampagne, weil es mir nicht egal ist, was aus Deutschland in die Welt geliefert wird. Ich möchte auf Reisen allen Menschen in die Augen schauen können.
Jürgen Grässlin
Ich unterstütze die Kampagne Aktion Aufschrei: Stoppt den Waffenhandel!, weil ich bei meinen Reisen in Krisen- und Kriegsgebiete zahlreiche Opfer des Einsatzes deutscher Waffen persönlich kennengelernt habe. Viele von ihnen wurden zeitlebens verstümmelt, engste Angehörige erschossen. Angesichts der immens hohen Opferzahlen sind Rüstungsexporte die tödlichste Form deutscher Wirtschafts- und Außenpolitik. Sie durch eine Grundgesetzergänzung zu verbieten, muss uns im breiten Bündnis gelingen.
Stephan Möhrle
Ich unterstütze die Kampagne "Aktion Aufschrei: Stoppt den Waffenhandel!", weil ich mir der moralischen und ethischen Verantwortung Deutschlands in einer globalisierten Welt bewusst bin. Wir haben offenbar aus den Schrecken der vergangenen Kriege, die in Deutschland, Europa und der ganzen Welt unzählige Menschenleben gekostet haben, nichts gelernt. Heute sind wir zum weltweit drittgrößten Exporteur für Krieg und Terror aufgestiegen. Deutsche Ingenieurskunst ermöglicht Diktatoren in aller Welt, das eigene Volk zu unterdrücken. Dies ist eine unerträgliche Situation für mündige Bürger. Deshalb muss der Handel mit Waffen und Rüstungsgütern durch die Grundgesetzergänzung im Sinne der Aufschrei-Kampagne gestoppt werden.
Jürgen Neitzert
In der Türkei habe ich die kurdischen Dörfer gesehen, die durch deutsche Radpanzer, ehemalige NVA-Waffen, die von der Bundesregierung verschenkt wurden, angegriffen wurden. Alle Bewohner sind aus 3.000 Dörfern vertrieben worden, haben ihr Land, ihre Bäume, ihr Vieh verloren und leben oft ohne Arbeit in den Städten in primitiven Behausungen. Deshalb unterstütze ich die Kampagne gegen deutschen Rüstungsexport.
Jannis Reger
Wenn es gelungen ist, den Sklavenhandel abzuschaffen, dann können wir es auch erreichen, Rüstungsexporte zu verbieten.
Otto Reger
Rüstungsexporte sind ein wesentlicher Faktor dafür, dass Konfliktparteien gewaltlose Formen der Konflikt­­­­­­austragung links liegen lassen und „humanitäre“ Militäreinsätze unausweichlich scheinen.
Paul Russmann
Ich unterstütze die Aktion, denn Rüstungsexporte sind Öl ins Feuer bestehender Konflikte mit furchtbaren Folgen für viele unschuldige Menschen.
Horst Scheffler
Zwanzig Jahre arbeite ich jetzt schon in der Arbeitsgruppe Rüstungsexporte der Gemeinsamen Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE) mit. Seit 1997 bin ich Mitautor der jährlichen von dieser Arbeitsgruppe erstellten Rüstungsexportberichte der Kirchen. In all diesen Jahren mussten wir dokumentieren, dass die Rüstungsexporte Deutschlands an Umfang zunahmen, dass Deutschland in der Rangliste der Rüstungsexportländer auf den dritten Platz in der Welt aufstieg und dass deutsche Waffen in Kriegen und Konflikten eingesetzt werden und Menschen töten. Das Dokumentieren in den jährlichen Berichten wird weiter notwendig sein und geschehen. Der Einsatz für die Aktion Aufschrei: Stoppt den Waffenhandel ist mein Schritt zu dem notwendigen öffentlichen Protest.

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