
Anlässlich der diesjährigen Hauptversammlung von Heckler & Koch kritisieren die Kritischen Aktionär*innen unter anderem den Fokus des Unternehmens auf den US-Zivilmarkt und die unzureichende Aufarbeitung der Folgen früherer Waffenlieferungen.
Gut 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer besuchten am 15.5.2026 die Diskussion „Deutsche Waffen in alle Welt? Erste Bilanz der Rüstungsexportpolitik unter Kanzler Merz“ im Rahmen des Katholikentages in Würzburg.

Wie der Spiegel berichtet, möchte die Bundesregierung beim Rüstungskonzern KNDS einsteigen. Beim geplanten Börsengang des Unternehmens strebe sie eine Beteiligung von 40 % an.

Wie die NGO Facing Finance mitteilt, hat sie kürzlich ihre ExitArms-Datenbank aktualisiert. Darin kann man Rüstungsunternehmen finden, die Waffen an Kriegsparteien liefern, die an völkerrechtswidrigen Kriegen beteiligt sind.

Anlässlich der Hauptversammlung von Rheinmetall protestierten am 12. Mai 2026 Aktivistinnen und Aktivisten mit Redebeiträgen, kreativen Aktionen und Transparenten vor der Zentrale des Rüstungskonzerns in Düsseldorf.

Auf den Hauptversammlungen von Daimler Truck, Rheinmetall und Hensoldt konfrontieren Aktion Aufschrei, der Dachverband Kritische Aktionärinnen und Aktionäre und Ohne Rüstung Leben die Unternehmensführungen mit scharfer Kritik.

Heute beginnt in Hannover die Industriemesse erstmals mit einem eigenen Bereich zur Rüstungsproduktion und es ist geplant, im nächsten Jahr die Defence & Security Equipment International (DSEI) in Hannover abzuhalten.

Die Hannover Messe präsentiert in diesem Jahr auch den Bereich „Defense Production Area“. Das soll wohl einen Vorgeschmack auf die Rüstungsmesse DSEI Germany 2027 geben. Mehrere Organisationen fordern eine Absage dieser Rüstungsmesse!

Die Bundesregierung hat auch nach Beginn des Irankriegs Rüstungsexporte nach Israel genehmigt – und zwar im Wert von rund 6,6 Millionen Euro. Das geht aus ihrer Antwort auf eine schriftliche Frage des Linken-Abgeordneten Ulrich Thoden hervor.

Deutschland wird seinen europäischen und internationalen Verpflichtungen bei der Rüstungsexportkontrolle nicht gerecht. Das ist das Ergebnis der Studie „Deutsche Rüstungsexporte vor dem Hintergrund europäischer und internationaler Verpflichtungen". Zur Studie

Auf Rüstungsmessen stellen Rüstungsunternehmen ihre neuesten todbringenden „Produkte“ aus und versuchen, Käufer zu finden. Im Jahr 2027 soll eine der größten Rüstungsmessen der Welt auch nach Deutschland kommen – die DSEI. Protestieren Sie mit uns dagegen.

Die Bundesregierung berichtet über ihre Rüstungsexportpolitik in den Rüstungsexportberichten. Kritisch mit der Rüstungsexportpolitik der Bundesregierung setzt sich z.B. die GKKE in ihren jährlichen Berichten auseinander. Hier geht es zu den Berichten.