Hensoldt AG

Die Hensoldt AG ist ein deutscher Rüstungskonzern, der Bauteile für Waffensysteme aus den Bereichen elektronische Kampfführung, Avionik, optoelektronische Systeme und Radare herstellt. Sitz ist Taufkirchen (bei München). Das börsennotierte Unternehmen ist 2017 aus militärischen Produktionsbereichen wie Sensortechnologie der  Airbus Defence and Space hervorgegangen.

Hensoldt hat 5600 Beschäftigte und erzielte 2020 einen Umsatz von 1.2 Milliarden Euro.  Kapitaleigner von Hensoldt sind die Bundesregierung mit einer Sperrminorität von 25,1 Prozent, der italienische Rüstungskonzern Leonardo und Finanzinvestor KKR.
Die Topmanager von Hensoldt sind Thomas Müller, Peter Frieser, Axel Salzmann und Peter Schlote.

Hensoldt Standorte

Zu den Standorte in Deutschland und Europa kommen weitere in Südafrika, Saudi-Arabien (Riad) und den Vereinigten Arabischen Emiraten (Abu Dhabi).

Deutschland
Aalen, Oberkochen, Ulm, Pforzheim, Friedrichshafen, Immenstaad (alle Baden-Württemberg), Berlin, Kiel, Köln und Wetzlar.

Ausland
Enfield, Wien, Madrid, Tampere, Frankreich: Massy, Toulouse , Plaisir
Südafrika: Pretoria, Kapstadt, Irene

Bauteile von Hensoldt sind in zahlreichen Waffensystemen eingebaut.
Kampfflugzeuge (Eurofighter, Tornado, Airbus A400M, Rafale und Gripen),
Kampfhubschrauber (NH90, Tiger) und Panzern (Leopard, Puma)
Drohnen (Baykar TB2)
Kriegsschiffen (Fregatte 125, U-Boote der Klassen 212 und 209

Future Combat Air System (FCAS)
Hensoldt ist auch am Future Combat Air System (FCAS) beteiligt, „eines der technologisch und politisch bedeutendsten Vorhaben der Gegenwart Europas“, wie der Geschäftsbericht euphorisch verkündet. In dem es hoffnungsvoll heißt: „So arbeiten derzeit bereits rund 50 Mitarbeiter an den Zukunftslösungen für FCAS und das luftgestützte Seekriegssystem MAWS. Und die Teams werden weiter wachsen.“

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