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ARD-Politmagazin Monitor zur EU-Friedensfazilität

Die EU durfte bislang weder Waffen noch Munition an Drittstaaten liefern. Wie nun auch das ARD-Magazin Monitor berichtet, wurde mit der European Peace Facility ein Instrument geschaffen, das solche Lieferungen künftig ermöglichen wird.

Bild: Capri23auto/Pixabay

Schon seit einiger Zeit wird die europäische Friedensfazilität (European Peace Facility; EPF) von vielen Organisationen kritisiert (siehe zum Beispiel hier) – unter anderem auch, weil sie der EU künftig ermöglicht, Waffen und Munition an Drittländer zu liefern, was bislang verboten war.

Über diese Problematik berichtet nun auch das ARD-Magazin Monitor. Wie es schon im Vorfeld der Ausstrahlung der Sendung mitteilte, liege ihm dazu der Entscheidungsentwurf des EU-Ministerrats vor, der am 22. März 2021 von den EU-Außenministern verabschiedet werden soll. Dieser beschreibe die EPF als „ein Instrument zur Stärkung der Kapazitäten von Drittstaaten sowie regionalen und internationalen Organisationen in Militär- und Verteidigungsfragen“. Darin eingeschlossen sei auch Ausrüstung, „die in der Gemeinsamen Militärgüterliste der EU aufgeführt ist“ – also zum Beispiel auch Handfeuerwaffen, Geschütze und Munition. Laut Monitor steht der EPF bis 2027 ein Budget von etwa 5,7 Milliarden Euro für Friedens- und Militärmissionen und für militärische Hilfen zur Verfügung.

Siehe dazu auch: