Das geht aus ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Linken hervor. Demnach gab es mehr sogenannte Allgemeine Genehmigungen (AGGs) als noch im Februar angegeben: So belief sich der Wert der Einzelgenehmigungen auf rund 8,6 Milliarden Euro und der AGG-Meldewert auf 4,5 Milliarden Euro.
Kriegswaffenexporte wurden im Wert von 5,62 Milliarden Euro genehmigt, Exporte von sonstigen Rüstungsgütern im Wert von 7,48 Milliarden Euro. Die fünf wichtigsten Empfängerländer waren die Ukraine (2,27 Milliarden Euro), Norwegen (1,41 Milliarden Euro), Schweden (1,04 Milliarden Euro), die Türkei (744 Millionen Euro) und Singapur (736 Millionen Euro). Genehmigungen im Wert von 8,6 Milliarden Euro betrafen EU-, NATO- und der NATO gleichgestellte Staaten, Rüstungsexporte an Drittstaaten wurden im Wert von rund 4,5 Milliarden Euro genehmigt.
Damit wurden zwar etwas weniger Rüstungsexporte genehmigt als 2024 (13,37 Milliarden Euro), der Wert ist aber immer noch extrem hoch.
Abgelehnt wurden im Jahr 2025 laut Bundesregierung 12 Einzelanträge im Gesamtwert von 704 121 Euro. Dies betraf ausschließlich Exporte in Drittländer, darunter auch nach Saudi-Arabien und in die Vereinigten Arabischen Emirate.
- Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Cansu Özdemir, Janine Wissler, Desiree Becker, weiterer Abgeordneter und der Fraktion Die Linke, Drucksache 21/4607, bundestag.de, 05.03.2026
- Rüstungsexportpolitik der Bundesregierung im Jahr 2025, bundeswirtschaftsministerium.de, 06.02.2026
